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Geographie: 2 St. Phyſiſche und politiſche Geographie der europäiſchen Staaten außer Deutſchland.
Mathematik: a) Rechnen: 1 St. Vermiſchte Aufgaben aus der Zins⸗, Disconto⸗, Rabatt⸗, Termin⸗, Gewinn⸗ und Verluſtrechnung nach Schellen II. b) Algebra: 3 St. Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen, Gleichungen des I. Grades, nach Neumann, Beiſpiele aus Heis§ 34— 63. c) Ebene Geometrie: 2 St. Schwenk⸗Kaufmann Abſchnitt V—IX. Aufgaben aus den Anhängen.
Naturkunde: 2 St. Im Sommer: Das Wichtigſte aus der Organographie, Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen. Im Winter: Die Gliederfüßer; nach Schilling I.
Zeichnen: 2 St. Uebungen wie in Quarta, aber mit geſteigerten Anforderungen. Geſang: S. Secunda.
Scecund a(Curſus zweijährig). Ordinarius: Herr Dr. Wagner.
Religionslehre: 2 St. Katholiſche: Wahrheit der katholiſchen Religion. Gott an ſich, Gott als Erſchaffer der Welt und Begründer der Heilsordnung. b) Evangeliſche: Bibelkunde; die Apoſtelgeſchichte St. Luc. geleſen und erklärt.
Deutſch: 3 St. Aus dem Leſebuche von Hopf und Paulſiek wurden proſaiſche und poetiſche Stücke geleſen und von verſchiedenen Geſichtspunkten aus beſprochen, die Lehren der Rhetorik und Metrik daran nachgewieſen. Einige Balladen von Schiller, Göthe und Uhland wurden zu Decla⸗ mationsübungen, Abhandlungen in Proſa zu mündlichen Vorträgen benutzt. Schillers Tell, die Glocke, der Spaziergang, Göthe's Hermann und Dorothea. Dispoſitionsübungen, Chrie. Alle drei Wochen wurde eine Arbeit angefertigt, wozu gewöhnlich in der Claſſe die Anleitung gegeben war.
Die Themata waren: 1. Das Erdbeben von Liſſabon.(Eine Ueberſetzung aus dem Engliſchen.) 2. Die
Natur im Frühlinge und die Jugendzeit des Menſchen. 3. Alfred der Große.(Eine Ueberſetzung aus dem Engliſchen.) 4. Die Baumſchule, ein Bild des Jugendlebens des Menſchen. 5. Verſuch, Schillers Balladen nach ihren ſittlichen Ideen zu gruppiren. 6. Allgemeine Inhaltsangabe des Gedankenorganismus in Schillers Tell. 7. Ueber die Bedeutung des Rudenz im Tell. 8. Die Frauencharaktere im Tell. 9. Charakter Tell's nach dem Schiller'ſchen Drama. 10. Ein Sprüchwort nach eigener Wahl.(Chrie.) 11. Gedanken⸗ gang in dem Gedichte Schillers: Das Lied von der Glocke. 12. Beſtimmungen der Glocke— nach Schiller's eigener Angabe. 13. Von der Stirne heiß, rinnen muß der Schweiß, ſoll das Werk den Meiſter loben; doch der Segen kommt von oben. 14. Gedankengang in dem Gedichte Schillers: Der Spaziergang. 15. Eine Ueberſetzung aus dem Franzöſiſchen. 16. Wer nicht vorwärts geht, der geht zurück.(Ascenſions⸗ Arbeit.)
Latein: 4 St. Die Syntax nach Meiring und Oſtermann III. Repetitionen aus der Formenlehre. Caesar de bello Gall. V u. VI.; Ovid Metarmorph. VIII 611— 724. VI
146— 381. Exercitien und Extemporalien.


