Jahrgang 
1927
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9. Min. Erl. v. 4. 11. 26 UIII A Nr. 2921, UII. 1. warnt die Jugendlichen vor Gefährdung der Eisenbahnzüge.

10. Verf. des P. S. K. v. 19. 1. 27 Nr. 922 betrifft die Unterstützung der Werbewoche des V. D. A. durch die Schulen.

11. Min. Erl. v. 7. 2. 27 UII Nr. 30087 gibt bekannt, daß bei den Aufbauschulen die Primen grundsätzlich getrennt zu unterrichten sind.

12. Verf. des P. S. K. v. 22. 11. 26 Nr. 12939 gibt die Ferienordnung für 1927/28 bekannt. Osterferien(16 Tage): Sonnabend, den 9. 4. 27 bis Dienstag, den 26. 4. 27. Pfingstferien(10 Tage): Freitag, den 3. 6. 27 bis Dienstag, den 14. 6. 27. Sommerferien(31 Tage): Freitag, den 1. 7. 27 bis Dienstag, den 2. 8. 27. Herbstferien(14 Tage): Dienstag, den 27. 9. 27. bis Mittwoch, den 12. 10. 27. Weihnachtsferien(14 Tage): Mittwoch, den 21. 12. 27 bis Donnerstag, den 5. 1. 28. Osterferien 1928: Sonnabend, den 31. 3. 28.

VIII. Mitteilungen an die Eltern.

Lehrer und Direktor der Anstalt legen großen Wert darauf, mit den Eltern oder deren Stellver- tretern in beständiger Fühlung zu bleiben, und sind gerne bereit, mit ihrem Rate beizustehen. Deshalb sind feste wöchentliche Sprechstunden der Lehrer eingerichtet, die durch Anschlag auf dem Schwarzen Brett im Treppenhaus bekannt gemacht werden. Wir bitten die Eltern, sich frühzeitig und dauernd, nicht erst im Herbst oder gar gegen Ende des Schuljahres, über Leistungen, Fleiß und Betragen ihrer Söhne Gewißheit zu verschaffen. Bei Erkundigungen über die Leistungen in einem einzelnen Fache wolle man sich an den Fachlehrer, bei Erkundigungen über die Gesamtleistung eines Schülers an den Klassenleiter wenden. Es ist aber in letzterem Falle dringend erwünscht. daß die Eltern ihren Besuch vorher schriftlich oder durch ihren Sohn anmelden, damit durch den Klassenleiter die zu einer erschöpfenden Auskunft notwendigen Erkundigungen vorher eingezogen werden können. Un- erwünscht und zwecklos erscheinen Rücksprachen in den letzten 6 Wochen des Schuljahres, sofern es sich um eine Besprechung über Versetzungsaussichten handelt, da der einzelne Lehrer gar nicht in der Lage ist, eine bestimmte Auskunft zu erteilen.

FULDA, im April 1927. Der Direktor:

Otto Franl.