Jahrgang 
1929
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a) Wie sah es in einer mittelalterlichen Zunftstube aus? b) Die Befestigung einer Stadt im Mit- telalter. c) Die Ursachen des Krieges zwischen Cäsar und den Belgiern.(Kl.). 8. Welche Leh- ren der Unfallverhütungswoche habe ich besonders zu beachten?

E. Alufgaben für die Reifeprüfung.

Deutsch: Siehe S. 8 OIa. Latein: Seneca, de beneficiis Buch I, cap. V§ 2 ff.

Griechisch: O Ia: Lysias gegen Agoratos§ 612. OIb: Jsokrates, Panegyrikus§ 100 104 mit Aus- nahme der letzten 3 Zeilen.

Mathematik: 1. Für den Punkt x=+3 der Funktion fx)= X2 3 XxX+ 4 sind die Gleichungen der Tangente und Normalen aufzustellen. Ferner sind zu bestimmen die Längen der Tangente, Sub- tangente, Normalen, Subnormalen und die Tendenz der Kurve in diesem Punkt. Wo hat die Funktion ein Minimum? Die Zeichnung ist anzufertigen. 2. Wie lauten die Wurzeln der Glei- chung X= 153+ 10417 Die Lösungen sind graphisch darzustellen. 3. Wie lange dauern in Fulda(½= 500 30*) am 11. März(5= 3⁰ 16*) die astronomische und bürgerliche Morgendäm- merung? Wann geht an diesem Tage die Sonne auf, und wie groß ist die Morgenweite? (W. S. Z.) Die Figur für den Sonnenaufgang ist anzufertigen.

P. Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts. Musik.

Sexta: 2 Std. wöchentlich. Schulung des musikalischen Gehörs und der Stimme. Singen nach Noten in C-, G- und F-dur. Die meist gebräuchlichen Taktarten, Noten- und Pausenwerte. Nelo- dische und rhythmische Motive. Musikdiktate und kleine Erfindungsübungen. Ein- und zwei- stimmige Volkslieder.

Ouinta: 2 Std. wöchentlich. Gehör- und Stimmschulung. Singen in Dur und Moll. Musikdiktate. Volkslieder und einfache polyphone Gesänge.

Chorgesang: 2 Std. wöchentlich. Die stimmbegabten Schüler bilden einen Chor von ca. 110 Sängern. Mehrstimmige Gesänge aus älterer und neuerer Zeit. Berücksichtigung der verschiedenen Stil- arten. Hinweise auf die Komponisten, die Formen und Besonderheiten der Gesänge. Eine In- strumentalabteilung widmet sich der Pflege der Instrumentalmusik.

Zeichnen.

VI: Betätigung des Kkünstlerischen Gestaltungstriebes der Schüler in spielender Beschäftigung durch Zeichnen, Malen und Ausschneiden.

V u. IV: Gedächtniszeichnen nach vorangegangener Beobachtung. Uebungen in einfacher und dekora- tiver Schrift. Zeichnen nach Schmetterlingen, Blättern, Vogelfedern. Farbentreffübungen.

UIII UII: Einführung in das Zeichnen nach räumlichen Gegenständen und Kunstformen unter Berück- sichtigung der Beleuchtung und Farbe. Fortsetzung der Uebungen in dekorativer Schrift. Schwarz-weiße und farbige Flächenaufteilung. Zeichnen und Malen nach Gebrauchs- und Kunstgegenständen.

0II OI: Zeichnen und Malen nach Gebrauchs- und Kunstgegenständen.

0 I OI: Zeichnen und Malen nach Gebrauchs- und Kunstgegenständen. Landschaftsstudien in allen verwendbaren Techniken.