Jahrgang 
1925
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Die Spielnachmittage waren bestimmungsgemäß aufgabenfrei. Von den 8 schulfreien Wan- dertagen wurden 6 zu Wanderungen, 1 zur Abhaltung der Reichsiugendwettkämpfe und 1 zu künst- lerischer Betätigung(musikalisch-theatralische Darbietungen) verwandt. Auch fanden im Laufe des Jahres Wettspiele mit anderen Anstalten statt. 3

Der Gesundheitszustand der Schüler war zufriedenstellend, eine Anzahl schwächlicher Schüler der Unterklassen nahm nach ärztlicher Untersuchung an den städtischen Schulspeisungen(frü- her Quäkerspeisung) teil.

D Schulge'd, Freistellen u. ä.

Das Schulgeld betrug zuerst 6 Mk., vom 1. Mai ab 10 Mk. monatlich. Schulgeldermäßigungen traten ein in 6 Fällen um 100 Proz., in 19 Fällen um 50 Proz., in 67 Fällen um 25 Proz. Sie betrugen ins- gesamt 3428 Mk. An Freistellen wurden gewährt 20 ganze, 18 halbe, 3 viertel Freistellen; Gesamt- wert 3 422 Mk. Dazu kamen noch größere Erziehungsbeihilfen an besonders tüchtige und bedürftige Schüler: 3 in Höhe von je 500 Mk. und 5 von je 100 150 Mk., zusammen 2 067,23 Mk. Ferner konn- ten aus der schon gut ausgestatteten Hilfsbücherei vielen Schülern Schulbücher frei zur Verfúgung gestellt werden.

K) Berufsberatung.

Die zusammenfassende Vertretung aller die Berufsberatung betreffenden Angelegenheiten lag in der Hand des Studienrates Dr. Classen. Die für dieses Jahr beabsichtigte Wiederholung der im ver- gangenen Jahre in Fulda mit so großem Erfolg veranstalteten Vorträge des Direktors des städtischen Berufsamtes in Frankfurt a. M. konnte leider nicht erreicht werden.

IV. Elternbeirat.

Den Elternbeirat bilden folgende Mitglieder: 1. Herr Bernhard Fahr, Apothekenbesitzer, Fulda. Vorsitzender; 2. Walter Plappert jun., Kaufmann, Fulda, Schriftführer; Adolf Harnier, Maior a. D., Künzell; Franz Joseph Schramm, Lehrer, Lütter; Richard Schultheis, Rechtsanwalt u. Notar, Fulda; 6. Fritz Pappert, kaufmänn. Angestellter, Fulda; 7. Frau Maria Klüh, Fulda. Die Sitzungen fanden satzungsgemäß statt und bewiesen eine erfreuliche Uebereinstimmung al- ler Teilnehmer zum Besten der Anstalt und ihrer Schüler.

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