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die Obersekundaner mit dem Reifezeugnis für Unterprima: 1. Bode Gustav Adolf, 2. Döring Karl, 3. Klitsch Hermann, 4. Mahr Joseph, 5. Scherer Arthur, 6 Schmandt Joseph, 7. Schmidt August, 8. Seuberling Rudolf, 9. Strippel Ernst Karl, 10. Tempelhoff Wilhelm, 11. Vonderau Robert,
sowie die Untersekundaner mit dem Reifezeugnis für Obersekunda: 1. Anhalt Bernhard, 2. Bein Alfons, 3. Berkessel Hugo, 4 Bott Aloys, 5. Herget Ri- chard, 6. Lembke Wilhelm, 7. Linck Ludwig, 8. Radke Hans, 9. Reitz Ernst, 10. Schreiber Hans, 11. Werner Hermann— zusammen die stattliche Zahl von 75 kriegsfreiwilligen Schülern, die sich geradezu zur Fahne gedrängt haben, um dem Vater- land ihre Dienste anzubieten. Drei von ihnen hat bereits die feindliche Kugel auf dem Felde der Ehre getroffen: den Obersekundaner Linck Ludwig in der Nacht vom 12/13. Dezember im Schützengraben bei Vpern, den Oberprimaner Bielefeld Heinrich am 31. Dezember beim Sturme auf eine feindliche Stellung bei Rawa in Russland und den Abiturienten Stecher Karl in der Nacht vom 3./4. Februar in dem Kampfe bei Massiges in Frankreich, nachdem er kurz vorher zum Fähnrich ernannt war. Die Schule wird den auf dem Felde der Ehre Gefallenen stets ein treues Andenken bewahren.
Der Herr Minister beabsichtigt, im Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsver- waltung eine Gedächtnistafel aller Beamten, Lehrer und Schüler, welche im Kriege ge- fallen oder ihren Wunden oder Krankheiten erlegen sind, zu veröffentlichen.
15 Schüler des Königlichen Gymnasiums in Kreuzburg(O. S.), die von dort vor den Russen geflüchtet und bei verschiedonen Familien hier untergebracht waren, wurden am 1. Dezember in unser Gymnasium aufgenommen, konnten aber bereits am 10. De- zember infolge Zusammenbruchs der russischen Offensive in ihre Heimat zurückkehren.
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