Jahrgang 
1905
Einzelbild herunterladen

30

V. Sammlung von Lehrmitteln.

Die Gymnasialbibliothek und der Vorrat an Schulbüchern der bibliotheca pauperum sowie die sonstigen Sammlungen und Lehrmittel wurden durch geeignete Beschaffungen aus den etatsmäßigen Mitteln entsprechend ergänzt und vermehrt.

An Geschenken und Zuwendungen, wofür ich hiermit namens der Anstalt den verbind- lichsten Dank abstatte, erhielten wir:

Von dem Königlichen Ministerium: Publicationen aus den preußischen Staatsarchiven, 78. Bd., Leipzig 1904. Berliner Klassikertexte: Didymos, Kommentar zu Demosthenes, bearb.

v. Diels und Schubert, Berlin 1904. Daude, Zusammenstellung der für die Zulassung zu den Berufsprüfungen etc. geltenden Bestimmungen. Berlin 1904. Werckmeister Karl, das neun-

zehnte Jahrhundert in Bildnissen, 5 Bände, Berlin 1898 1901. Scheffer, deutscher Univer- sitäts-Kalender, S. S. 1904 und W. S, 1904/5. Schenckendorff und Lorenz, Wehrkraft durch Erziehung, Leipzig 1904. Raydt, H., Jahresbericht des Central-Ausschusses für Volks- und Jugendspiele in Deutschland über das Jahr 1903. Leipzig 1904. Greeff, R., Augenärztliche und hygienische Schuluntersuchungen, Jena 1904. Lexis, W., A. gen. View of the History und Organisation of Public Education in the German Empire. Berlin 1904. Bohrdt, deutsche Schiffahrt in Wort und Bild; das Werk wurde laut Bestimmung Seiner Majestät des Kaisers und Königs einem tüchtigen Schüler der mittleren Klassen verliehen. Von R. Oldenbourg, München und Leipzig: H. von Schelling, die Odyssee, nachgebildet in achtzeiligen Strophen, Leipzig 1897. Von A. Maier, Hofbuchhandlung Fulda: Karl KernMein stilles Tal der Rhön, nebst den erforderlichen Stimmen.

VI. Stipendien und Unterstützungen.

Das Schulgeld konnte 64 Schülern ganz oder teilweise erlassen werden. Die erlassene Summe, welche 10% der Solleinnahme nicht übersteigen darf, betrug 4533,75 Mark.

Von dem Staatstipendium(129 Mark) erhielten 3 Schüler je 43 Mark, das Wehner'sche Stipendium(35 Mark) und das Moser'sche Stipendium(19,52 Mark) wurden je einem Schüler verliehen, das Pfarrer Kobel'sche Stipendium(97,52 Mark) einem Verwandten des Stifters gegeben. Die Zinsen der Schmitt'schen Stiftung(55,78 Mark) erhielt ebenfalls ein Verwandter des Stifters, während die Einnahmen der Jubiläums-Stiftung(163,76 Mark) an 8 Schüler mit je 20,47 Mark verteilt wurden. Aus der Stiftung für arme Studenten kamen 260,57 Mark an 10 Schüler gleichmäßig zur Verteilung, desgleichen wurden aus der Wohltäter-Stiftung 214,56 Mark Stipendien an 7 Schüler vergeben.