Jahrgang 
1902
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Patent als Professor und durch Allerhöchste Ordre vom 21. 11. v. Js. der Ran

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6. S. 4373 Durchführung der neuen Lehrpläne und Lehraufgaben.

6. M. E. U. 11536 betr. Errichtung einer 2. Elementarlehrerstelle.

7. S. 5222 Mitt. des M. E v. 24.6 U. II. 11536 Trennung der Kl. O II und O III und Einstellung eines 3. Hilfslehrers.

S. S. 5875 betr. die Aufnahme bei nicht bestandener Prüfung in die nächst- tiefere Klasse(vergl. den Jahresbericht der Anstalt 1898/99 S. 20.)

.8. M. E. U. II. 2658 Umwandlung der etatsmässigen Hilfslehrerstelle in eine

Oberlehrerstelle.

. 10. M. E. U. II. 2946 Herabsetzung der Pflichtstundenzahl nach 12 bezw. 24

Dienstjahren. 10. M. E. U. II. 3389 betr. Versetzungen und Censuren der Schüler.

. 11. M. E. U. II. 3225 Ordnung der Reiteprüfung.

12. S. 9206 Die Einführung von Sumpf, Grundriss der Physik und Lüddecke, Schulatlas wird genehmigt.

. 12. M. E. U. II. 3679 betr. Prädikate für Betragen in Abgangszengnissen.

III. Schulgeschichte.

a) Personalien.

Dem Oberlehrer Hoffmann wurde vom Herrn Minister(Verf. v. 15. 7. S. 5505) das 8

der Räte

4. Kl. verliehen.

Die durch Versetzung des Oberlehrers Jung erledigte Oberlehrerstelle wurde dem wissen- schaftlichen Hilfslehrer Adam Schaaf übertragen. Verf. v. 26. 9. 1901 S. 7186.

Adam Schaaf, katholischer Konfession, geboren am 22. Februar 1861 zu Camberg, vor- gebildet am Königl. Gymnasium in Hadamar, studierte in München, Berlin, Freiburg, Würzburg, Bonn, München und Marburg Philosophie, Rechtswissenschaft, Pheologie und klassische Philologie. Im Juni 1890 bestand er in Marburg die Prüfung pro fac. doc. Das pädagogische Seminarjahr leistete er von Michaeli 1890 bis dahin 1891 am Königl. Gymnasium zu Marburg, das Probejahr von Michaeli 1891 bis dahin 1892 an dem zu Hanau ab. Dann war er an der Lateinschule zu Camberg thätig und leitete sie als Rektor von Ostern 1896 bis Ostern 1901. Im April v. Js. wurde er als wissenschaftlicher Hilfslehrer an das Gymnasium zu Fulda berufen.

Die neuerrichtete Oberlehrerstelle, wurde dem bisherigen wissenschaftlichen Hilfslehrer Julius Schlitt ab 1. April v. J. durch Verf. vom 4. 7. 1901 S. 5230 verliehen.

Karl Julius Schlitt, katholisch, geboren zu Bauerbach Kreis Marburg, den 14. März 1865, vorgebildet auf dem Friedrichs-Gymnasium zu Cassel, studierte in Würzburg und Marburg Philologie und Geschichte. In Marburg unterzog er sich im Dezember 1889 der Prüfung pro fac. doc. Das pädagogische Probejahr leistete er von Michaeli 1889 bis dahin 1890 am Kgl. Wilhelms-Gymnasium zu Cassel ab, genügte seiner Militärpflicht als Einjährig-Freiwilliger im Hess. Feld-Artillerie- Regiment Nr. 11(1. Kurhessisches) und war von Herbst 1891 ab am Königl. Wilhelms-Gymnasium zu Cassel als wissenschaftlicher Hilfslehrer beschäftigt. Im Sommerhalbjahr 1899 war er als