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Aus den Verfügungen der vorgesetzten Behörde.
. 1899.
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— S. 3850— betr. Verfahren bei Nichtversetzung von Schülern.
— S. 7922— betr. Prädikate für die Schulcensuren.
— S. 4073. Die Einführung von Reidt, Planimetrie wird genehmigt.
— S. 4311— betr. M. E. 1./6. U. II 957. Verzeichnis der eingeführten Lehrbücher.
— S. 4661— betr. Reifezeugnis für I bezw. M. E. v. 7./6., M. E. v. 19./6. U. II 1468. Wegfall der Aufnahmegebühr bei Versetzungen von Beamten und Militärs.
— S. 5464— bezw. M. E. 24./7. betr. die Feier des 150. Geburtstags Goethes. Durch M. E. v. 18./7. U. II 1492 wurde zur Herstellung der Aussenfronten des Anstaltsgebäudes ein Kredit bis zur Höhe v. 2680 Mk. als Zuschuss zu den auf 7300 Mk. veranschlagten Kosten bewilligt. Die Arbeiten wurden trotz der Ungunst der Witterung verhältnismässig rasch gefördert, und das in den Jahren 1731/35 errichtete Gebäude, an dem seit den Erbauungs- jahren nur durch atmosphärische Einflüsse Veränderungen vorgekommen waren, steht jetzt in seinem neuen Gewande recht stattlich da. Der vor- gesetzten Behörde gebührt für die schnelle und energische Förderung der Sache der wärmste Dank der Anstalt und der Stadt Fulda.
— S. 5941— betr. M. E. v. 16./8. Revisonen des Zeichenunterrichts.
— S. 7601— betr. M. E. v. 7./11. U. II 2947 Zuerkennung des Reife- zeugnisses für I für zukünftige Seekadetten.
— S. 7492— betr. M. E. v. 24./10. U. II 11916. Die Bewilligung von Schulgeldbefreiung von Lehrers-Söhnen unterliegt in Zukunft der Genehmi- gung des Kgl. Prov. Schulkollegiums.
— S. 8344. M. E. v. 13./12. betr. Schulfeier zum bevorstehenden Jahr- hundertwechsel.
III. Schulgeschichte.
a) Personalnachrichten.
Oberlehrer Dr. Drygas wurde durch Verf. v. 12. 1. 1899 zur Herstellung seiner Gesund-
heit bis zu Beginn der Sommerferien des neuen Schuljahres beurlaubt. Mit seiner Vertretung wurde von Ostern ab der wissenschaftliche Hilfslehrer Rudolf Hofmann aus Cassel beauftragt, da der Kandidat Dr. Metzen zur Ableistung seiner militärischen Dienstpflicht von der Anstalt schied. Dr. Drygas war nur kurze Zeit in der Lage, seinen Unterricht weiterzuführen; er erbat und erhielt weiteren Urlaub und reichte am 12. 9. v. Js. ein Gesuch um Versetzung in den Ruhe- stand ein, das von der vorgesetzten Behörde durch Verf. v. 4. 1. d. Js., S. 7506, zum 1. 5. genehmigt wurde. Oberlehrer Dr. Drygas nahm nach Bewilligung des Urlaubs seinen Wohnsitz in Posen, wohin ihn die besten Wünsche seiner Kollegen begleiten, nachdem er seit dem 1. 1.


