Jahrgang 
1895
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3. Latein: 7 St. a) Im S. 3, im W. 4 St. Alle Leſeſt ücke aus Oſtermann⸗Müllers lateiniſchem Übungsbuche. Übungen im Konſtruieren und Rücküberſetzen. Jedes halbe Jahr 3 ſchriftliche Üüberſetzungen ins Deutſche. b) Im S. 4, im W. 5 St. Wiederholung der Formenlehre. Einübung der Kaſuslehre nach demſelben Buche, Abt. 3. Mündliche und ſchriftliche Üüberſetzungen aus demſelben. Wöchentlich eine ſchriftliche Hausarbeit oder Klaſſenarbeit. Derſelbe.

4. Franzöſiſch: 4 St. Einübung der Ausſprache. Das Wichtigſte aus der Formenlehre. Leſe⸗ und Sprechübungen, mündliche und ſchriftliche Üüberſetzungen ins Franzöſiſche nach dem Elementarbuche von G. Ploetz, Kap. 130. Üübungen im Rechtſchreiben. Dr. Haas.

5. Geſchichte: 2 St. Überſicht über die griechiſche Geſchichte bis zum Tode Alexanders des Großen, ſowie über die römiſche Geſchichte bis zum Tode des Auguſtus, nach Stacke. Prof. Dr. Weſener; im 4. Quartal Dietz.

6. Erdkunde: 2 St. Phyſiſche und politiſche Erdkunde von Europa, insbeſondere der um das Mittelmeer liegenden Länder. Entwerfen von Kartenſkizzen. Rathmann; im 4. Quartal Dietz.

7. Mathematik: 4 St. a) Rechnen: Dezimalrechnung. Zuſammengeſetzte Regeldetri; Zins⸗, Rabatt⸗, Verteilungs- und Miſchungsrechnung. b) Planimetrie: Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken. Sonne.

8. Naturkunde: 2 St. Im S.: Beſchreibung und Beſtimmung vorliegender Blütenpflanzen; Zuſammenſtellung von verwandten Arten und Gattungen nach dem natürlichen Syſtem. Zeichnungen von Blütendiagrammen. Im W.: Beſchreibung von niederen Tieren, vorzugsweiſe von Inſekten. Derſelbe.

9. Zeichnen: 2 St. Zeichnen nach Wandtafeln und ſchattierten Vorlagen. Binder.

Quinta. Ordinarius: Wiſſenſchaftlicher Hülfslehrer Marxhauſen.

1. Religionslehre: 2 St. a) Kath.: Erklärung der zehn Gebote Gottes und der Kirchenge bote, nach dem Katechismus. Ausgewählte Geſchiihien des N. T., nach Schuſter. Prof. Breitung. b) Evang.: Vereinigt mit Quarta.

2. Deutſch: 3 bzw. 4 St. Der einfache und der erweiterte Satz; das Notwendigſte vom zuſam⸗ mengeſetzten Satze. Rechtſchreibe⸗ und Interpunktionsübungen in wöchentlichen Diktaten. Mündliches Nach⸗ erzählen. Erſte Verſuche im ſchriftlichen Nacherzählen, im erſten Halbjahr in der Klaſſe, im zweiten als Hausarbeit. Nacherzählungen aus der alten Sage und Geſchichte. Lektüre aus dem Leſebuche von Hopf und Paulſiek. Auswendiglernen von Gedichten. Rathmann; im 4. Quartal Dietz.

3. Latein: 8 St. Wiederholung der regelmäßigen Formenlehre, die Deponentia, die unregelmäßige Formenlehre, nach der Elementargrammatik von Seyffert und Fries. Mündliche und ſchriftliche Üüberſetzungen aus dem Übungsbuche von Oſtermann⸗Müller, Abt. 2. Memorieren der Vokabeln nach deren Vokabularium 2. Übungen im Konſtruieren und Rücküberſetzen. Sprechübungen im Anſchluß an Geleſenes. Die wichtigſten ſyntaktiſchen Regeln. Wöchentliche ſchriftliche Arbeiten, entweder in der Klaſſe oder als Hausaufgaben. Der Ordinarius..2 7