Jahrgang 
1893
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11. Dsgl. vom 12. Sept.§. 5475, btr. Maßnahmen für den Fall des Auftretens der Cholera.

12. Dsgl. vom 12. Sept.§. 5481, bzw. Min.⸗Erlaß vom 31. Aug., btr. die Titel und Rang⸗ verhältniſſe der Leiter und Lehrer an den höh. Unterrichtsanſtalten auf Grund des Allerh. Erlaſſes vom 28. Juli.

13. Dsgl. vom 22. Sept. S. 5442, wonach die eingeführten Schulbücher bis auf weiteres im Gebrauche verbleiben und Anträge auf Wechſel der Bücher auch im Schuljahre 1893/94 noch nicht geſtellt werden ſollen.

14. Dsgl. vom 29. Okt. S. 6491, bzw. Min.⸗Erlaß vom 19. desſ. Mts., btr. den Turnbetrieb.

15. Dsgl. vom 3. Nov.§. 6522, bezw. Min.⸗Erlaß vom 24. Okt. U. II. 1892, wonach es geſtattet ſein ſoll, daß die btr. Kandidaten einen Teil des Probejahres zu ihrer Ausbildung im praktiſchen Ge⸗ brauche der neueren Fremdſprachen im Auslande zubringen.

16. Dsgl. vom 5. Nov.§. 6637, bzw. Min.⸗Erlaß vom 26. Okt. U. II. 2052, btr. die Förderung der Beſtrebungen der Geſellſchaft für deutſche Erziehungs⸗ und Schulgeſchichte ſowie den Inhalt der Pro⸗ gramm⸗Beilagen.

17. Dsgl. vom 12. Nov.§. 5821, btr. Einführung des 100teiligen Thermometers an Stelle des 80teiligen.

18. Dsgl. vom 13. Dezbr. S. 7150, bzw. Min.⸗Erlaß vom 2. Dez., wodurch die genaue Beachtung ge⸗ wiſſer Beſtimmungen derOrdnung für die Reifeprüfungen(§ 10, 4 b und 11, 8) eingeſchärft wird.

19. Dsgl. vom 21. Dez.§. 7239, btr. die Weltausſtellung in Chicago, für welche Gegenſtände, die für die höh. Lehranſtalten bedeutungsvoll erſcheinen, event. eingeſandt werden ſollen.

20. Dsgl. vom 9. Januar 1893§. 101, bezw. Min.⸗Erlaß vom 31. Dez. U. II. 2594, btr. die dem Etats⸗Entwurf(für 1894/97) beizugebende ſpezielle Berechnung der von den wiſſenſchaftl. Lehrern zu er⸗ teilenden Pflichtſtunden.

21. Dsgl. vom 16. Januar 1893§. 3, bzw. Min.⸗Erlaß vom 28. Dez., btr. die Berechnung der Dienſtzeit für diejenigen Lehrer, welche ſr. Zt. in Naſſau und Hannover alsKollaborator oder in Kurheſſen alsHülfslehrer angeſtellt waren.(Die Anrechnung dieſer Dienſtzeit ſoll nur inſoweit in Erwägung gezogen werden, als ſie über 4 Jahre hinausgeht.)

III. Chronik der Schule.

a) Perſonalnachrichten.

1. Durch Verf. des Königl. Prov.⸗Schulkollegiums vom 9. April 1892 S. 1918 wurde der wiſſen⸗ ſchaftliche Hülfslehrer Phil. Schäfer zu Wiesbaden dem hieſ. Gymnaſium gegen eine monatl. Remuneration von 125 M. bis auf weiteres zugeteilt. Die Remuneration wurde jedoch nach dem neuen Normal⸗Etat auf 1650 M. vom 1. April ab und vom 1. Juli ab auf 1800 M. jährlich erhöht. Nachrichten über den Lebensgang des Genannten finden ſich bereits in dem Oſtern 1889 veröffentlichten Programme. Die 3 Jahre von Oſtern 1889 1892 war er am Königl. Gymnaſium zu Wiesbaden beſchäftigt.