Jahrgang 
1927
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. II. Wanderungen: III. YVeranſtaltungen: 1 Sternbacher Kirche: 1 Tag.. 1. 40 Heimabende imTürmchen. Es wurden 2. Schotten Hoherodskopf Herchenhainer 25 Lieder(bearbeitet für 2 Stimmen, Laute

Höhe: 2 Tage.

3. Andernach; Eifel: Siebengebirge; Köln: und Geige) eingeübt.

4 Tage. 21u6. 4. Gedern-Bilſtein Hoherodskopf-Schotten 2. 3 öffentliche Veranſtaltungen im Kaſinoſaal: 2 Tage. Mit dem Reinertrag wurden die letzten Bau⸗ 5

. Lauterbach und Umgebung: 2 Tage. ſchulden gedeckt und außerdem ein neuer 6. Salzhauſen: 1 Tag. Ofen gekauft. m sid

Curn⸗ und Sportabteilung. (Frl. Luiſe Schwarz).

Unſerer Kindergärtnerin und Turnlehrerin Frl. Luiſe Schwarz verdanken wir die Gründung der Turn⸗ und Sportabteilungan der Schillerſchule, an der ſich aus der Fſ. und den Unterſekunden des Lyzeums 25 und aus IV2 bis IIla 30 Schülerinnen beteiligen. Für jede Abteilung iſt eine Turnſtunde in der Woche angeſetzt; im Sommer wird das Turn⸗ ſpiel eifrig gepflegt. Eine Schwimmabteilung iſt im Entſtehen. 54 n

Die Vereinigung ehemaliger Frauenſchülerinnen.

Wir bringen den Bericht über den 6. Frauenſchultag am 11. September 1926 von Frl. Eliſabeth Ritter.

Ein ſtrahlend ſchöner Septembernachmittag ſollte uns vergangenen Samstag wieder einmal zu fröhlichem Beiſammenſein, zum Austauſch gemeinſamer Erinnerungen, zu frohem Plaudern vereinigen. Schon von Mittag an konnte man am Bahnhof, auf den Straßen, kurz überall fröhlich bunte Mädchengeſtalten ſehen, die alle geheimnisvolle Päckchen(mit ſüßem Inhalt) ſorgſam vor ſich hertrugen. Das waren Frauenſchülerinnen, die, wie alljährlich, aus der ganzen Umgegend zum Frauenſchultag gezogen kamen. Leider iſt der Platz unter den hiſtoriſchen Apfelbäumen ſchon lange zu klein geworden, um alle die vielen tüchtigen Haus⸗ töchter, zum Teil ſchon Hausfrauen, zu faſſen, die im Laufe der ſechs Jahre im ſtillenBurg⸗ winkel ihre Fähigkeiten im Kochen, Kinderhüten, Handarbeiten und anderen ſchönen Künſten unter bewährter, fachkundiger Leitung ausgebildet haben. So mußte dann der große Saal im Hotel Trapp alle Ehemaligen faſſen. Bald hatte denn auch jedes ſeinen Platz an den Tiſchen gefunden, auf denen Teller mit Bergen von Kuchen ihrer Beſtimmung harrten, und man lauſchte der wohlgelungenen und formvollendeten Rede, mit der Frl. Friedel Kleber im Auitrac des Vorſtandes den Frauenſchultag eröffnete. Wir bringen ihre Worte hiermit zum Abdruck: on

11. September 1926.

1 Meine ſehr verehrten Damen und Herren, liebe Schulfreundinnen und Frauenſchülerinnen alle!

Wieder iſt ein Jahr vergangen. ſeit unſere letzte Feier uns vereinigte, und wieder ſtelle ich feſt, daß der alte Geiſt des Zuſammenhalts noch keinen Abbruch erfahren hat. Ihr zahlreiches Erſcheinen legt mir dafür das beſte Zeugnis ab. und doppelt freudig ent⸗ biete ich Ihnen daher Gruß und Willkommen. Es iſt heute der ſechſte Frauenſchultag, den wir feiern. und vom trauten Garten unſerer Schule, der unſere erſten Zuſammen⸗ künfte ſah. ſind wir, folgend unſerer immer größer werdenden Zahl, jetzt im faſt größten Lokale der Stadt angelangt. Was ſoll es aber geben, wenn auch das ſpäter nicht mehr ausreicht? Vielleicht, daß uns dann die Stadt einen eigenen Saal zur Verfügung ſtellt, Permi 16 im Neubau der Schillerſchule unter, der allerdings vorerſt nur auf dem apier ſteht. liul