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5———— 8„ Wöchentliche Stundenzahl Geſamt⸗ 2 Lehrer. Fächer. zahl 65 IIIb IIIa LIbllh ih la 13.] Oberlehrer Mathemorie—— 2— 2 4 4 Herwalter des Dr. Schäfer Phyſik, Chemie—— 2 2 phyſ. und chem. Gui Math. Geographie———— 1 1 2 Laboratoriums. Experimentieren———— 2 2 4 22 Unterrichtsübungen———— 1 1 2 Landw. Naturkunde——— 1—(1)(1) 1 Spezielle Methodik————(l)(1¹) 1 14. Muſikdirektor Schmidt Muſiktheorie 2 2 1 1 1 1 8 Einzelgeſang 2 2 1 1 1 1 8 .———— 19 Choralgeſang———— 1 1 Chor— 2 2 15.] Prof. Dr. Schoell Evang. Religion———— 2 2 1.4 4 16. Seminarlehrer Deutſch Schuchmann eut—— 6——— 6 Shüan Geſchichte—— 2——— 2 21 Geographie— 2 2——— 4 Turnen 2 2 2 2 2 2 12 1 1.. 17.Seminarlehrer Zeichnen 2 2 2 2 2 2 12 Thierol Unterrichtsübungen—— 1 1—— 2 Hierolf Mathemathik————— 4 24 Phyſik 2 2 1 1—— 6 18. Oberlehrer Dr. Bogel Mathematik 5 5 5 5—— 20 Unterrichtsübungen———— 1 3 4 24
E. Gottesdienſt.
Die Schüler nahmen am Gottesdienſte ihrer Religionsgemeinde teil.
F. Zur Geſchichte des Zeminars.
Das Schuljahr 1911 reicht vom 1. Mai 1911 bis 30. März 1912.
Der 2. Seminardiener Heinrich Kraffert iſt am 1. April 1911 als Pedell der„Oberrealſchule am Stadt⸗ haus“ nach Offenbach verſetzt worden.—
Der zweitägige Seminarausflug führte uns in die Eifel und das Siebengebirge. Am 19. Juni fuhren wir von Mainz in dem für 2 Tage gemieteten Dampfer bis Rheinbrohl und mit der Brohltalbahn nach Bad Tönnisſtein. In Gluthitze wanderten wir über Waſſenach nach Kloſter Maria Laach, wo ein Gewitterregen die weitere Wanderung nach Niedermendig angenehmer geſtaltete. Nach kurzer Bahnfahrt blieben wir in Andernach. Am nächſten Morgen fuhren wir mit unſerem Damier nach Königswinter. Bei ſchönſtem Wetter ging's über den Drachenfels, Oelberg und Petersberg nach Königswinter zurück. Ein Eilzug brachte uns ſicher in die Helnat Auch in dieſem Jahre hatte Herr Gatzert alle Vorbereitungen zur Reiſe ſo zuver⸗ läſſig getroffen, daß es an nichts fehlte.—
Als am 28. September das Ernſt⸗Ludwig Seminar zu Bensheim eingeweiht wurde, überbrachte der Unterzeichnete die Glückwünſche der Schweſterſeminare zu Alzey und Friedberg..—
Der am Eingang zum Seminar ſtehende Kaſtanienbaum mußte in den Herbſtferien gefällt werden, weil er zwei Lehrſäle zu ſehr verdunkelte. An ſeine Stelle pflanzten wir am 4. November eine Birke zur Ehre des Herrn Muſikdirektor Schmidt, der an dieſem Tage ſein fünfzigjähriges Dienſtjubiläum feierte. Möge die


