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8. Naturkunde. a. Naturgeſchichte. Lehrbücher: Schödler's Buch der Natur, Schnittſpahn's Flora von Heſſen.
III. Kl. 2 St. Im Sommer Botanik: äußerer Bau der Pflanzen, natürliches Syſtem nebſt ſpezieller Betrachtung der Lippenblüthler, Schmetterlingsblüthler, Dolden⸗ und Zapfen⸗ träger, Vereinsblüthler, Neſſeln, Hahnenfüße„Kreuzträger, Malven. Künſtliches Syſtem; Anleitung zum Beſtimmen der Pflanzen. Im Winter Zoologie: Anatomie und Phyſiologie des Menſchen..eeo dr—
II. Kl. 2 St. Im Sommer Botanik: innerer Bau und Leben(Hiſtologie und Phyſiologie) der Pflanzen. Allgemeine Ueberſicht der Monocotyledonen und Dicotyledonen, Graͤſer, Zapfenträger, Neſſeln, Euphorbien, Lippenblüthler, Schmetterlingsblüthler, Kreuz⸗ träger und Cinchonen ſpeziell. Im Winter Zoologie: Klaſſifikation der Wirbelthiere, über⸗ ſichtliche Behandlung der 4 Klaſſen der Wirbelthiere, ſpezielle Betrachtung der Hausthiere und der landwirthſchaftlich ſchädlichen Thiere.
1. Kl. 2 St. Im Sommer: Ernährung der Pflanzen, Gliederthiere. Die Inſekten wurden eingehender und mit Rückſicht auf die Landwirthſchaft durchgenommen. Im Winter das Wichtigſte aus der Geologie, Repetition der Chemie nebſt den einſchlägigen Märatiphen
aus der Mineralogie.— Seminarlehrer Dr. Heid. 2
b. Phyſit und Chemie. Lehrbuch; Schödler’s Buch der Natur.
III. Kl. 2 St. Allgemeine Einleitung in die Phyſik, Hebel, Wärme, Dampfmaſchine. Einleitung in die Chemie, Metalloide mit Verückſichtigung der einſchlägigen Paragraphen der Mineralogie. 7 3
II. Kl. 2 St. Magnetismus und: Elektricität. Aus dem Gebiete der Chemie: Repetition der wichtigſten Metalloide; Leichtmetalle und Eiſen wurden neu durchgenommen. 7 I. Kl. 2 St. Schall, Licht, mechaniſche Erſcheinungen feſter, flüſſiger, luftförmiger rper. Botaniſche Excurſtonen, landwirthſchaftliche Verſuche und Experimentirübungen dienten zur Hepeſrcuns und Unterſtützung des Unterrichtes in der Naturkunde.— Seminatlehrer Dr. Hei 1
pnis 9. Schönſchreiben. lim ehxbuchi Wahl's Schreibiehegang Schreibhefte mit der Nationalſchrift von A. Henze.
III. Kl. 1 St. Vorzeigen und Einüben der rechten Bewegung für die deutſche und lateiniſche Schrift und die deutſchen Ziffern; bei der Wiederholung Angabe der Urſachen und Eigenſchaften der richtigen Buchſtabenformen, ſowie der Schonichrift überhaupt. Geſchmacks⸗ bilduns durch Anſchauung ſchöner Schriftformen.—
II. Kl. 1 St. Wiederholung der Uebungen in deutſcher und lateiniſcher Schrift und des Zifteruſchreibens im Schreibheft und auf der Wandtafel; Schreiben anderer Schriftformen, z. B. des Oval⸗ und Wellenlinienalphabets, der Keilſchriff, des ſächſiſchen Duktus, der Menzzer'ſchen Schrift, Darmſtädter Aktenſchrift, Rundſchrift, Kanzleiſchrift, römiſchen Schrift, gothiſchen Schrift, Druchſchrift, Fraktur, Notenſchreiben, Schreiben der mathematiſchen Zeichen und Abkürzungen, der Interpunktionszeichen u. ſi w.; Methodik des Schreibunterrichts. Geſchmacksbildung durch Betrachtung ſchöner Schriften.
I. Kl.. Keine Lehrſtundenmehr, dagegen Uebungen privatim. Abgegebene Schriftproben werden controlirt, cenſirt und bei der Rückgabe mit unterrichtlichen Bemerkungen egleüre Fortgeſetzte Anſchauung ſchöner Schriften.— Seminarlehrer Wahl.


