Jahrgang 
1911
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nützlichen Kunst geboten ist. Wir hoffen, daß im kommenden Schuljahr der gesunde Schwimm- sport auch unter den außerhalb Friedbergs wohnenden Schülern recht viele neue An- hänger findet.

V. Geschenke.

Frau Direktor Balser sind wir für die Stiftung eines Bildes ihres verstorbenen Gatten zu Dank verpflichtet, desgleichen für die Schenkung einer wertvollen Schmetterlingssammlung (13 Kasten mit Schrank).

1. An die Bibliothek.

Die Anstalt erhielt von:

Grofßh. Ministerium des Innern: Thesaurus linguae latinae, Fortsetzung;

Großh. Hofbibliothek: 9 ältere Jahresberichte unserer Anstalt;

Zentralstelle für die Landesstatistik: Fortsetzung derBeiträge zur Statistik und derMitteilungen;

Herrn Pfarrer Dr. Praxmarer: Stern der Jugend, Fortsetzung;

einer grösseren Anzahl Verlagsbuchhandlungen: Werke ihres Verlags.

2. An die Lehrmittelsammlung von: Herrn Oberlehrer Praetorius: Seespinne, Seeherz, eine Anzahl Lichtbilder; Herrn Reallehrer Müller: Anschauungstafeln für den Gesangsunterricht; Quintaner Nicolai: Fraßstück von Borkenkäfern. Allen Gebern sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.

VI. Mitteilungen an das Elternhaus.

1. Zur Rücksprache mit den Eltern unserer Schüler sind wir auf unserem Amtszimmer während unserer Sprechstunde(an den Schultagen 11 ½ 12 ½ Uhr) bereit, zu andrer Zeit nur nach vorhergehender Verabredung.

Bei der grossen Schülerzahl ist vorausgehende Anmeldung dringend wünschens- wert, damit der Direktor vorher mit dem Klassenführer und den Fachlehrern sprechen kann.

Die Eltern unserer Schüler und die Freunde der Anstalt bitten wir freundlich um ver- trauensvolle, nicht namenlose Mitteilung bei etwa vermuteten Mißständen.

Namenlose Zuschriften und Mitteilungen dagegen einerlei ob geschrieben oder gedruckt können auf Berücksichtigung nicht rechnen.

Auch die Lehrer der Anstalt sind in ihren Sprechstunden oder nach Verein- barung jederzeit zu Auskünften bereit.

2. Wir warnen die Eltern ausdrücklich und dringend vor einer zu weit gehenden Heranziehung ihrersSöhne zu anstrengender Beihilfe im Berufe des Vaters Nach unseren Beobachtungen ist eine solche Nebentätigkeit sehr häufig die tiefere Ursache unbefriedigender Leistungen in der Schule.

Dankbar wären wir, wenn die Eltern auch ihrerseits ihre Söhne zur Bezeichnung der erfahrungsgemäß leicht in der Anstalt vergessenen oder stehen bleibenden Sachen anhalten und für rechtzeitige Abholung Sorge tragen wollten.

3. Die Tage, an denen sich in jeder Woche die Hefte mit den verbesserten und beurteilten schriftliche n Arbeiten in den Händen der Schüler befinden, werden im Anfang jeden Halbjahrs den Schülern mitgeteilt.

4. Ungehöriges Benehmen der auswärtigen Schüler während der Bahnfahrt oder auf den Bahnhöfen hat neben der Bestrafung durch die Schule unter Umständen den Verlust der Fahrpreisermäßigung zur Folge.