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7. Gebäulichkeiten. Während der Ferien wurde eine Reihe von Ausbesserungen, Z. t. nach den Vorschlägen des Direktors vorgenommen. Den städtischen Behörden sagen wir für das geübte Entgegenkommen freund- lichen Dank.
V. Geschenke.
1. An die Bibliothek. Die Anstalt erhielt von:
Grossh. Ministerium des Innern, Abt. I.: Thesaurus linguae, latinae, Forts.;
den Herren D. Dr. Wilhelm Diehl und Dr. Messer, Beiträge zur hessischen Schul- und Universitätsgeschichte;
Herrn Pfarrer Dr. Praxmarer, Stern der Jugend 1 5,13— 52, 1 6,11— 6;
Frau Mathilde Fritsch, geb. Eyssen: Georg Lang: Das alte Kantorhäuschen in
Friedberg;
Geschichts- und Altertumsverein, Frie edberg: zwei„Friedberger Geschichts-
blätter“, Heft 1.
2. An die Lehrmittelsammlung von:
Grossh. Landesuniversität Giessen, eine Plakette zum Andenken an die 300 jährige Jubelfeier;
Professor Dr. Stroman, ein gerahmtes Bild: Assmus, Färst Bismarck;
Herrn Kaufmann Gerson Schulhof zu Friedberg, einige Stücke Molybdän(Fundort: Nord-Amerika);
Herrn Restaurateur August Scheibel zu Friedberg, Ostafrikanische Waffen(2 Bogen, 5 Pfeile, 3 Wurfspeere— von dem jetzigen Kontre-Admiral Scheibel dem Feinde abgenommen);
Unterprimaner Otto Stein, eine von ihm ausgeführte Kreidezeichnung: Bild des Landgrafen Georg II.(Vergrösserung).
Allen Gebern sprechen wir unsern herzlichen Dank aus.
VI. Mitteilungen an das Elternhaus.
1. Zur Rücksprache mit den Eltern unsrer Schüler sind wir stets gerne auf unserm Amtszimmer während unsrer Sprechstunde oder zu verabredeter Zeit bereit.
Bei der grossen Schülerzahl ist aber vorausgehende Anmeldung dringend wünschenswert, damit der Direktor vorher mit dem Klassenführer und den Fachlehrern sprechen kann. 1
Die Eltern unsrer Schüler und die Freunde der Anstalt bitten wir freundlich um vertrauensvolle, nicht namenlose, Mitteilung bei etwa vermuteten Missständen.
. Namenlose Zuschriften und Mitteilungen dagegen— einerlei ob geschrieben oder gedruckt— können auf Berücksichtigung nicht rechnen.
2. Wir warnen die Eltern ausdrücklich und dringend vor einer zu weit gehenden Heranziehung ihrer Söhne zu anstrengender Beihilfe im Berufe des'Vaters: Nach unsren Beobachtungen ist eine solche Nebentätigkeit sehr näufig die tiefere Ursache unbefriedigender Leistungen in der Schule.


