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173. W. Schmidt. 193. H. Dietz aus Fauerbach b. Fr. 8. Claſſe. 174. de Schnitzler aus Ockſtadt. 194. 8 Dietz. J 9 b g 217. A. Beſt aus Bruchenbrücken. 175. Chr. Schüßler aus Bad⸗Nauheim. 195. K. Fink. 218. O. Ebner. 176. K Sommerlad aus Ziegenberg. 196. W. Nlgeneigee 219. G. Eichelmann ans Steinfurt. e. 177. Ad. Strack aus Ober⸗Rosbach. 197. Alf. George aus Bad⸗Nauheim. a. 220. Ad. Engel. 178. Alb. Strauß. 198. W. Graubert. a. 221. G. Gröninger aus Ockſtadt. 179. F Thaler. 199. W. Graulich. 222. M. Grünebaum aus Kleeberg. a. 180. K. Trumpfheller. 200. A. Heubel. 223. W. Hofmann aus Steinfurt. a. 181. O. Ulrich. 4 201. K. Hohenſtein. 224. W. Laubach aus Oſſenheim. e. 182. Jk. Wendel vom Bainhards. 202. A. Kromm a. Nieder⸗Wöllſtadt. e. 225. Th. Melchior.
200 E— aus Bad⸗Nauheim. e. 226. J. Meyer. Janerbach b
204. Sa. Maaß. 227. K. Neiſel aus Fauerbach b. Fr.
VBorſchule. 205. G. Mannheimer. 228. Mz. dtgedere 4 6.5 7. Claſſe. 206. 8. Meiſter aus Bad⸗Nauheim. e. 229. G. Reimer aus Schwalheim.
183. H. Allwohn aus Bad⸗Nauheim. 207. J. Rötzel. a. 230. H. Reuß. 184. F. Baider aus Ober⸗Rosbach. e. 208. H. Rumpf. 231. W. Roßbach. 185. W. Bauer aus Hochſtadt. e. 209. Fz. Schmidt. 232. Hch. Rumpf. 186. J. Bechtold aus Steinfurt. 210. H. Schultheis. 233. F Schudt von der Görbelheimer 187. M. Bendheim. 211. W. Schwarz. ühle. e. 188. L. Bittong aus Bad⸗Nauheim. e. 212. Sa. Stern. 234. Sim. Stahl.. 189. G. Bonn. 213. W. Storch aus Bad⸗Nauheim. e. 235. M. Trapp. 190. K. Breidenbach aus Dorheim. 214. K. Ulrich. 236. O. Waas. 191. 8 Chelius aus Oſſenheim. 215. G. Wagner aus Bönſtadt. 237. H. Weis. 192. Ph. Corvinus. 216. V. Windecker. 238. E. Windecker.
4. Chronik der Anſtalt.
Als im vorletzten Jahre der Normallehrplan für Realſchulen II. O. von Seiten der oberſten Unterrichtsbehörde allen Anſtalten des Landes zur Einführung vorgelegt wurde, begannen ſchon gleich anfangs Verhandlungen zwiſchen der genannten Behörde und dem Stadtvorſtande dahier wegen Be⸗ ſchaffung der erforderlichen Lehrkräfte. Mit dem früheren Lehrerbeſtande war die Einführung des Normalplanes nicht möglich, da die Collegen alle ſchon mit einer Ueberzahl von Stunden belaſtet waren. Dazu kam weiter die althergebrachte Einrichtung unſrer Anſtalt, welche, ſoweit es die Kräfte erlaubten, neben den eigentlichen Realclaſſen auch Parallelabtheilungen für Gymnaſialunterricht führte. Dieſe Einrichtung baſierte auf der Geſchichte unſrer Schule, die gewiſſermaßen die Erbin der alten „Auguſtinerſchule“ war, welche noch im Jahre 1836 ihre Zöglinge auf die Univerſität entließ. Dieſe Doppelſtellung war auch in den Verhältniſſen unſrer Stadt und der Umgegend begründet und durfte der Anſtalt nicht verkümmert werden.— Dieſer Lage entſprechend wurden darum von dem Unterzeichneten Pläne und Vorlagen ausgearbeitet, die, von unſerem Stadtvorſtand in bereitwilligſter Weiſe unterſtützt, der oberſten Schulbehörde vorgelegt wurden. Es waren darnach 2 neue Lehrer vorgeſehen, allein, da vor Beſtallung derſelben die Stände erſt gehört werden mußten, ſo entſchied Gr. Miniſterium einſtweilen nur für Beſchaffung Eines proviſoriſchen Lehrers, der nach vielen und ſchwierigen Verhandlungen im vorigen Herbſt in der Perſon des Gymnaſialamtscandidaten Theodor Wieſehahn aus Darmſtadt ernannt wurde.(Nachſtehend geben wir deſſen Lebenslauf.)
Mit Beſtellung des neuen Lehrers war es nun möglich, den Lehrplan in annähernder Voll⸗ ſtändigkeit einzuführen. Der Lehrplan für die Realſchule als ſolche entſpricht mit alleiniger Aus⸗ nahme des Engliſchen, welches noch in allen Claſſen um 1 Stunde wöchentlich zurückſteht, den An⸗ forderungen des Normalplanes.— Für den vollen Aufbau des Progymnaſiums reichen die Lehr⸗ kräfte noch nicht aus, indem im Lateiniſchen ſtatt der geforderten 6, 6, 6, 6, 7, 7, 8 wöchentl. Stunden nur 4, 4, 6, 6, 6, 7, 7, im Griechiſchen ſtatt 5, 5, 6, 6 nur 4, 4, 4, 5 Stunden ertheilt werden können.— Hoffentlich erreichen wir das volle Ziel auch noch in der nächſten Zeit. 3
Eine Aenderung für die Vorſchule, die ſonſt von dem Normalplan nicht berührt wird, hat ſich nur darin ergeben, daß ihr der Unterricht im Franzöſiſchen, der für alle Realſchulen in die VI. Claſſe verlegt iſt, entzogen, und dafür derjenige im Lateiniſchen zugetheilt worden iſt, welcher bisher erſt in der V. Claſſe begonnen wurde.


