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Lehre vom zuſammengeſetzten Satze, im Anſchluß an die Analyſe größerer Sprachſtücke. Einige Gedichte wurden memoriert und vorgetragen.— Blickhahn, 2 St.: Alle 2— 3 Wochen ein größerer Aufſatz; Ge⸗ ſchäftsaufſätze. Orthographiſche Uebungen
Franzöſiſch, 4 St. Wirth: Syntax(nach Noiré) Capitel I. und II.: Artikel und Declination; die Uebungsſtücke ſchriftlich und mündlich.— Einzelne Capitel der Formenlehre, ſowie die unregelmäßigen Zeitwörter bis craindre repetiert.— In Lüdekings Leſebuch(I. Theil) eine Anzahl Stücke mündlich und ſchriftlich überſetzt.— Seit Oſtern 1 St. Blickhahn: Syntax§. 67—70 nebſt den Uebungsſtücken; in Lüdeking noch einige Stücke.
Engliſch, 2 St. Winter: Die Wortlehre nach dem ſyſtematiſchen Curſus von Georgs Lehrbuch der engliſchen Sprache bis zu den unregelmäßigen Zeitwörtern incl.
Geſchichte, 2 St. Schmid: Wiederholung der älteren deutſchen Geſchichte und der Geſchichte des Mittelalters bis zu den Kreuzzügen.— Geſchichte des Mittelalters von den Kreuzzügen an; Geſchichte der neueren Zeit bis zum Ende des Zeitalters der Eliſabeth.
Geographie, 2 St. Schmid: Das Wichtigſte aus der phyſiſchen und das Einfachſte aus der mathematiſchen Geographie. Aſien und Afrika ausführlich. Süddeutſchland.
Arithmetik, 3 St. Winter: Die linearen Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten. Die quadratiſchen Gleichungen. In 1 St.: Kaufmänniſches Rechnen. Kopfrechnen.
Geometrie, 2 St. Winter: Die Lehre von den Proportionen. Die Planimetrie n. K. L. d. E.⸗M. von§. 123 an fertig. Aufgaben.
Phyſik, 2 St. Klein: Die Lehre von der Wärme. Die Dampfmaſchine ausführlich. Leichteres aus der Mechanik..
Naturkunde, 2 St. Blickhahn: Im Winter Mineralogie: Wiederholung der phvyſikaliſchen Eigen⸗ ſchaften der Minerale; die Steine nach der vorhandenen Sammlung; die Metalle und Erze; die Gruppen des Kohlenſtoffes und der Erdharze. Im Sommer Botanik: Die wichtigſten Familien des natürlichen Syſtems, beſonders die Culturpflanzen. Pflanzenphyſiologie; Excurſionen mit Uebungen im Beſtimmen.
Schreiben, 1 St. Lang: Uebungen in der deutſchen und lateiniſchen Schrift, Dictate, Kanzlei⸗
ſchrift, Fracturſchrift. Zeichnen, ſieh bei der I. Claſſe.— Singen.— Turnen desgl.
Zweite Claſſe. (14. bis 15. Lebensjahr.)
Religionslehre, ſieh bei der I. Claſſe.
Deutſch, 1. St. Schmid: Stiliſtiſche Uebungen verſchiedener Art, in der Regel alle 2—3 Wochen ein größerer Aufſatz. Leſeübungen; Uebungen im freien Vortrag über vorher gegebene Themata aus der Geſchichte oder Literatur. Literatur mit Cl. I. gemeinſchaftlich.
Franzöſiſch, 4 St. Wirth: Syntax(Noiré) Capitel V.—VIII.,§. 93 incl., Präpoſitionen; Zahl⸗ wörter; Comparativſätze; Fürwörter; die Uebungsſtücke mündlich und ſchriftlich.— Einzelne Capitel der Formenlehre repetiert.— In Lüdekings Leſebuch(II. Theil) eine Anzahl Stücke, Proſa und Poeſie, mündlich und ſchriftlich.— Seit Oſtern 1 St. Blickhahn: Syntax§§. 93— 97, von 97 mehrere Uebungs⸗ ſtücke; in Lüdekings Leſebuch mehrere Leſeſtücke überſetzt.
Engliſch, 2 St Winter: Die Wortlehre nach dem ſyſtematiſchen Curſus von Georgs Lehrbuch der engliſchen Sprache fertig. Freie Wiedergabe erzählter ausgewählter Geſchichten.
Geſchichte, 2 St. Schmid: Erweiterte Wiederholung der griechiſchen Geſchichte. Geſchichte der neueren Zeit von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts.
Geographie, 2 St. Schmid: Europa ausführlich mit Ausſchluß von Norddeutſchland.
Arithmetik und Algebra, 3St. Klein: Entgegengeſetzte Größen. Buchſtabenrechnung. Rechnung mit Potenzen und Wurzelgrößen. Proportionen. Arithmetiſche und geometriſche Progreſſionen. Löſung von Gleichungen des 1. und 2. Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Kaufmänniſches Rechnen.
Geometrie, 2. St. Winter: Die Stereometrie n. K. L. d. E.⸗M.
Deſcriptive Geometrie, 1 St. Volk: Begriff derſelben und Unterſcheidung von der ebenen Geometrie und der Stereometrie. Projicieren des Punctes im Raum und deſſen Beſtimmung aus ſeinen Projectionen. Die Linie im Raum. Beſtimmung der Durchſchnitte der Linien mit den Projectionsebenen. Desgleichen zweier Ebenen unter ſich. Beſtimmung der Projectionen eines um eine Seite ſich drehenden Vielecks, ebenſo eines um einen Punct der Peripherie ſich bewegenden Kreiſes. Projicieren einer un⸗ regelmäßigen Pyramide, Beſtimmung ihrer Seiten und eines ſchief gegen die Horizontalebene gelegten Schnittes.


