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ſichtig ſein und ſtets bedenken, daß ſie mit jedem übereilten und unberechtigten Tadel Mißtrauen in das zarte Wachs der Kinderſeele eindrücken, daß aber Mißtrauen, wie es überhaupt jedes Verhältniß im Leben unterwühlt und zernagt, ſo nament⸗ lich der Wirkſamkeit der Lehrer für die Herzen der Schüler allen Erfolg benimmt.
So, v. A, verſtehe ich das Wort:„Eltern und Lehrer müſſen Hand in Hand gehen bei der Erziehung der Jugend.“ Möchten Sie denn die wenigen Andeutungen, die ich mir darüber zu geben erlaubte, ſo nachſichtig aufnehmen, als ſie wohlwollend gemeint ſind. Es iſt das Wohl Ihrer Söhne, das wir Lehrer bei unſerm Wirken im Auge haben, und keinen größeren Wunſch tragen auch Sie ja im Herzen, als daß dieſes Wohl für alle Zeiten geſichert ſein möge. So laſſen Sie uns denn einträchtig für daſſelbe zuſammenwirken und Gott bitten, daß er unſere beiderſeitigen Bemühungen ſegnen und zum erwünſchten Ziele hinführen wolle!—
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F. Anordnung der Prüfung. Mittwoch, den 6. April. Anfang: Morgens 8 Uhr.
Geſang:„Voll Dank an dieſem neuen Morgen.“— Gebet.
8— 9 Relligion Klaſſe IV und III Dr. Schmid. 9— 10 Religion„ II und I Steinberger. 10— 11 Deutſch und Franzöſiſch„ IV Blickhahn. 11— 11 ½ Geographie„ IV. Blickhahn. 11 ½— 12 Lateiniſch Abtheilung III Dr. Schmid. 2— 2 1 Franzöſiſch Klaſſe III Dr. Glaſer. 2 ¾— 3 ½ Deutſch„ III Blickhahn. 3 ¼— 3 ¾l Arithmetik„ 1 I Klein. 4— 4 ½ Zoologie„ III Blickhahn. 4 ½— 5 Geometrie„ I Klein. Donnerſtag, den 7. April. 8— 81 ½ Franzöſiſch. Klaſſe II Dr. Glaſer. 8 ½— 9 Arithmetik„ II Klein. 9— 9 ½ Geographie„ I1 Dr. Glaſer. 9 ½— 10 Geſchichte„ II Dr. Schmid. 10 ½¼— 10 ⅜¾ Phyſik„ II. Klein. 10 ¾— 11 ¼ Lateiniſch Abtheilung II Steinberger. 11 ¼— 12 Griechiſch„ II und 1 Dr. Glaſer. 2— 2 ½ Engliſch 1 Klaſſe 1 Eger. 2 ½— 3 Geographie„ 1 Klein. 3— 3 ½ Deutſche Literatur„ 1 Dr. Schmid. 3 ¾— 4 ½ Chemie.„ 1. Klein. 4 ½— 5 Geſchichte I Steinberger.
2 Probeſchriften und Hefte der Schüler ſind im Prüfungszimmer, Zeichnungen in einem be⸗ ſonderen Zimmer aufgelegt. 1


