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Mlenn es im Leben der lernenden Jugend Tage gibt, welche derſelben vor vielen andern lieb ſind
und deren Erinnerungeunverlierbar bleibt, eine köſtliche Wegzehrung für die ganze ſpätere Reiſe durch's Leben, ſo ſind es gewiß diejenigen Tage, welche die Schüler, mit Unterbrechung der Ordnung der Dinge ſtatt in den Schulräumen, draußen in Gottes freier Natur verbringen, wandernd in Geſellſchaft ihrer Lehrer durch Flur und Wald, über Berg und Thal, ſingend und jubilirend, ruhend am Bach und raſtend im Dörfchen des Thales. Gemeinſchaftliche Ausflüge dieſer Art wurden einem ſchönen Herkommen gemäß bisher alljährlich, und ſo auch im verfloſſenen Schuljahr mehrere von Lehrern und Schülern unſerer An⸗ ſtalt unternommen, und wir benutzen gern die Gelegenheit dieſer Mittheilung, in Abſicht auf den Werth ſolcher Excurſionen unſere Meinung dahin auszuſprechen, daß dieſelben, richtig geleitet, nicht bloß ein Genuß und eine treffliche Erholung ſind für Schüler wie Lehrer, ſondern daß ſie auch in pädagogiſcher Hinſicht ſich in höherem Maß, als vielfach anderwärts erkannt zu ſein ſcheint, fruchtbringend machen laſſen.
Von literäriſchen Arbeiten der Lehrer erwähnen wir:
1. Dr. E. F. Schinid, Auswahl deutſcher Gedichte. Erſter Kurſus. Friedberg, Scriba 1857.— Zweiter Kurſus. Friedberg, Bindernagel& Schimpff 1860(beurtheilt: in der Allgem. Schulzeitung 1860 Nr. 51. Volksſchulblätter aus Thüringen 1858 Nr. 5. Schulblatt für Brandenburg 1860.)
2. Dr. E. Glaſer, Class-book of Nature, methodiſches Lehrbuch zur Erlernung des Engliſchen (beurtheilt in: Allg. Schulzeitung, Hamb. Lit.⸗Zeitung, Höhere Bürgerſchule u. a.,) Frankfurt, Jügel.— Von demſelben erſchienen:„Ethnographiſche Bilder aus Paris,“ im Frankfurter Converſationsblatt Nr. 152 bis Nr. 163, Jahrgang 1860.— Außerdem: Aufſätze und Kritiken in der Allgemeinen Schulzeitung.
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