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deutſcher Gedichte von Schmid, II. Curſus. Einführung in die deutſche Literatur, vermittelt durch Er⸗ läuterung von Muſterſtücken aus der älteſten Zeit bis zur Reformation. Alle acht Tage wurde ein Gedicht aus der Sammlung memorirt, ſachlich und ſprachlich erklärt, der Inhalt mündlich oder ſchriftlich wieder⸗ gegeben. Alle 14 Tage ein Aufſatz oder Brief.
3. Franzöſiſche Sprache, 4 Stunden, anfangs Dieffenbach, ſpäter Eger.
Lehrbücher: Lüdeking's franzöſiſches Leſebuch. I. Theil. Curtman und Lendroy'’s deutſch⸗fran⸗ zöſiſche Uebungen. Leclercq proverbes dramatiques. In Lüdeking mündliche und ſchriftliche Ueber⸗ tragungen. Gedichte und leichte Erzählungen memorirt. Sprechübungen. In Curtman und Lendroy's 1. Abtheilung von§. 17—24; in der 2. Abtheilung von§. 68—72 mündlich und ſchriftlich. In Leclercq wurde das Stück„le Pouvoir en quenouille“ überſetzt. Sprechübungen daran angeknüpft. Eger.
4. Engliſche Sprache, 2 Stunden, bis Herbſt Voigt, dann Glaſer.
Lehrbücher: Munde's erſter Unterricht im Engliſchen. I. und II. Theil. Mündliches und ſchrift⸗ liches Ueberſetzen bis Stück 130. Im II. Theil bis§. 26 mündlich und ſchriftlich. Engliſche Sprech⸗ übungen. Glaſer. w
5. Lateiniſche Sprache, 4 Stunden, bis 25. Oktober Dieffenbach, dann Schmid und Glaſer.
Lehrbücher: Lateiniſche Grammatik von Ellendt, 4. Auflage von Seyffert. Spieß Uebungs⸗ buch zum Ueberſetzen aus dem Deutſchen in's Lateiniſche. Ellendt's Materialien zum Ueberſetzen. Im Cornelius Nepos die Lebensbeſchreibungen des Miltiades, Themistocles, Conon, Pausanias, Lysander, Thrasybulus mündlich und ſchriftlich überſetzt mit grammatiſcher Analyſe, deßgleichen in Caesays Comm. de bello Gall. Lib. I. c. I.— XXXVI. Schmid.
Lateiniſche Exercitien aus Spieß Ueberſetzungsbuch bis Seite 81. Extemporalia nach Dictaten aus Cicero und Cäſar. Glaſer.
6. Griechiſche Geſchichte, 3 Stunden, bis Herbſt Voigt, dann Glaſer. 4
Lehrbücher: Spieß griechiſche Formenlehre und deſſen Leſebuch. Bis Seite 60 Leſebuch und zu den Verba pura und contracta Formenlehre. Voigt.— Bis zu den Verba auf ½ und den unregelmäßigen incl. Sodann wurde geleſen und ſchriftlich überſetzt Xenophon Anab. Cap. I., II., III. und in Homer Od. I. Geſ. ein Anfang gemacht bis Vers 30. Glaſer.
7. Arithmetik, 2 Stunden, Klein: Die Gleichungen des erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Ausziehen der Quadratwurzel. Reine und gemiſchte quadratiſche Gleichungen mit einer Unbe⸗ kannten. Die Nichtſtudirenden außerdem 1 Stunde kaufmänniſches Rechnen: Theilungs⸗ und Geſellſchaftsrech⸗ nung, Miſchungs⸗ und Durchſchnittsrechnung, Rabatt⸗, Gewinn⸗, Verluſt⸗, Zins⸗ und Zinſeszinsrechnung.
8. Geometrie, bis Herbſt 1 Stunde, dann 2 Stunden, Klein: Die Lehre von der Aehnlichkeit der Dreiecke, die Stereometrie, letztere nach J. Müller's Lehrbuch der Geometrie.
9. Phyſik, 2 Stunden, Klein: die Lehre von der Wärme mit ausführlicher Erklärung der Dampfmaſchine, die Lehre vom Licht.
Lehrbuch: Crüger's Grundzüge der Phyſik.
10. Chemie, 1 Stunde, Klein: Einführung in die Chemie, Betrachtung und Darſtellung der wichtigſten Metalloide, Weſen der Säuren und Baſen, mit Zugrundlegung des betreffenden Abſchnitts in Crüger's Grundzügen der Phyſik.
11. Mineralogie, 2 Stunden, bis Herbſt Klein, dann Glaſer. Die Erdbildungsgeſchichte. Klein.— Die Mineralien in ſyſtematiſcher Ueberſicht nach Beudant; Anleitung zu analytiſchen Ver⸗ ſuchen an Geſteinen. Von Kurr's Tafeln. Glaſer.
12. Geographie, 2 Stunden, vom Beginn des Winterſemeſters bis 25. Oktober bei Dieffenbach, im Uebrigen bei Klein: Mathematiſche Geographie, Geographie von Aſien, Wiederholung in Examina⸗ torien über ſämmtliche Erdtheile.
Lehrbuch von Berthelt.
13. Geſchichte, 2 Stunden, bis 25. October Dieffenbach, dann Schmid.
Lehrbuch: Dittmar's Leitfaden der Weltgeſchichte. Geſchichte des Mittelalters und der neueren Zeit bis gegen das Ende des XVII. Jahrhunderts. 2


