01 1.(H.) a) Ein„bißchen“; b) Goethes Ilmenau als Quelle für das Leben des Dichters; c) Zeitungen und Zeitſchriften. 2. a) Thema aus einem modernen Drama(S. Leſeſtoffe); b) Der eiſerne Guſtav; c) Daphnia. 3. a) Wie kann der 11. Auguſt zum Volksfeiertag werden? b) Was erwarte ich von einem Roman? 4.(H.) a) Thema aus einem neueren Roman; b)„Wilhelm Meiſters Lehrjahre“ verglichen mit dem Urmeiſter. 5. a) Panzerkreuzer A; b) Ozeanflieger. 6. a) Wie ſpiegelt ſich die Geſchichte des deutſchen Volkes ſeit 1815 in ſeiner Dichtung wie⸗ der? b) Kann dem heutigen Deutſchen das Dichterwort etwas ſagen: „fas est et ab hoste doceri“, c) Was hat mich die Biologie für mein Leben gelehrt?
Reifeprüfung: 1. Was bedeutet Weimar für Goethe? 2. Welche Bedeutung haben Leibesübungen für die Bildung der Per⸗ ſönlichkeit? 3. Warum hat gerade Hamlet bei Deutſchen Anklang gefunden? 4. Vom Leſen. Erinnerungen und Vorſätze.(nicht gewählt.)
Kunſtfächer und Leibesübungen.
Auch in dieſem Jahre waren die 3 oberen Klaſſen im Muſikunterricht ver⸗ einigt. Außer im Geſamtchor wurde gelegentlich in einem kleineren 4ͦſtimmigen Chore geübt. Gelegenheit zum Zuſammenſpiel mit Streichinſtrumenten wurde für Anfänger und Fortgeſchrittene geboten. Bei Morgenfeiern und Schulfeſten wirk⸗ ten Chor und Orcheſter wiederholt mit. Seit dem Fortgange des um die Muſik⸗ pflege an der Schule ſehr verdienten Herrn Groscurth im Herbſt nahm ſich deſſen Nachfolger, Herr Leimbach, der ein Konſervatorium für Muſik beſucht hat, weit über ſeine Pflichtſtunden hinaus der Pflege der Inſtrumentalmuſik an.
Zum Zeichnen nach der Natur gaben Landſchaftsbilder der reizvollen Um⸗ gebung reichlich Gelegenheit, auch wurden die örtlichen Kunſtdenkmäler im Zeichen⸗ unterricht verwertet. Kunſtſchrift übten die mittleren Klaſſen, perſpektiviſches Zeich⸗ nen und Schattenkonſtruktion die oberen. Für die Untertertia wurde ſeit Weih⸗ nachten ein Teil der Zeichenſtunden zu einem Lehrgang in Sütterlinſchrift aus⸗ genutzt.
Zur Abhaltung der Spielnachmittage ſtanden der Schule die großen Sport⸗ plätze der hieſigen Vereine an der Eder zur Verfügung, die ſtädtiſches Eigentum ſind.
Herr Kaufmann Gäßler erwarb ſich unſeren Dank durch Abhalten eines Lehrgangs im Schneeſchuhlaufen, an dem ſich etwa 20 Schüler beteiligen konnten dank des freundlichen Entgegenkommens des Skiklubs, der die Geräte zur Ver⸗ fügung ſtellte. So brauchte der Spielbetrieb auch in den kälteſten Zeiten nicht ganz eingeſtellt zu werden.
Eine Anzahl unſerer Schüler ſind Mitglieder des hieſigen Turnvereins und Sportvereins und erwarben ſich dort Preiſe und Auszeichnungen. Auch an den Kreisjugendwettkämpfen im September nahmen viele Schüler erfolgreich teil. Die Schule beteiligte ſich mit einer Handballmannſchaft, mehrere Lehrer waren als Preisrichter tätig.
Die Schlagballmannſchaft der Schule bei den vom Preußiſchen Philologen⸗ Verein veranſtalteten Wettkämpfen ſiegte diesmal nur im erſten Kampfe.
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