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Naturbeschreibung. 1 St. Im Sommer: Ausgewählte Kapitel aus der Anatomie
und Physiologie der Pflanzen. Im Winter: Einleitung in die Zoologie mit besonderer Berücksichtigung der Anatomie und Physiologie des Menschen. Unterweisungen in bezug auf die Gesundheitslehre. a: Laibach, b: Sittig.
Zzeichnen. 2 St. Zeichnen und Schattieren eiförmiger Natur- und Kunstformen, besonders von Gefäßen, Gesimsen und freien Endigungen. Kleine Muscheln, Baumzwelge, Werk- zeuge. Lokalfarben. Hegemann.
2 a: llehrer Dr. Laibach. III2 a und b. Untertertia. Klassenlehrer: Iers⸗ Bhereneeehe dn
Religion. a) Evangelische. 2 St. Bibelkunde: Evangelium des Marcus und Apostel- geschichte Kap. 13— 28. Bilder aus der Kirchengeschichte des Altertums und des Mittelalters. Kirchenjahr und gottesdienstliche Ordnungen. Drittes Hauptstück. Wieder- holung früher gelernter Lieder, Sprüche und Katechismusstücke.
b) Katholische. 2 St. Val. Abschnitt C. a: Richter, b: Dorschel.
Deutsch. 3 St. Gedichte und Prosastücke aus Liermann Vilmar, Deutsches Lesebuch für Untertertia. Auswendiglernen und Vortrag von Gedichten. Wiederholung früher gelernter Gedichte. Kleine freie Vorträge. Satz- und Interpunktionslehre nach Prigge. Cbungen im Disponieren. 10 Aufsätze und Diktate. III2b: Lektüre von J. v. Eichen- dorff, Aus dem Leben eines Taugenichts; Storm, Pole Poppenspäler.
a: Fahz, b: Dorschel.
Latein. 8 St. III2a: Regelmäßige und unregelmäßige Formenlehre- Umwandlung latei- nischer Lesestückée nach grammatischen Gesichtspunkten. Syntaktische Vorübungen. Klassen- und Hausarbeiten.(Nach Wulffs lateinischem Lesebuch für den Anfangs- unterricht reiferer Schüler, Ausg. B. von Schmedes, nach dessen Wortkunde und deutschem Cbersetzungsstoff, Teil I, sowie nach Bruhns lateinischer Formen- und Satzlehre.) Fried.
III2b: Regelmäßige Formenlehre(Wulff-Schmedes I, 1— 69), sonst wie a. Goez. Französisch. 4 St. Lektüre III2 a: Choix de Nouvelles modernes, Bd. VI. III2 b: Choix de Nouvelles modernes, Bd. I.— Sprechübungen im Anschluß an den Lesestoff, Wieder-
holung von Gedichten; Durchnahme neuer Gedichte. Fortsetzung der Syntax nach Banners Satzlehre und Einübung derselben durch Gbersetzen aus dem Deutschen ins Französische nach Banners Ubersetzungsstoff. Stete Wiederholung der unregelmäßigen Verben. Repe- tition des Quartanerpensums. Ubungsarbeiten und in größeren Zwischenräumen Klassen- pezw. Hausarbeiten. a: Becker, b: Stiebeling.
Geschichte. 2 St. Römische Geschichte von Augustus bis zum Untergange des west- römischen Reiches. Deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Wieder- holung der Hauptdaten der alten Geschichte. Geeignete Abschnitte aus geschichtlichen Quellen. a: Hartte, b: Wirtz.
Erdkunde: 2 St. Die außereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien; Vergleichung mit den Kolonialgebieten anderer Staaten. Kartenskizzen an der Wandtafel und in Heften. Wiederholung der geographischen Grundbegriffe. a: Fried, b: Trost.
„Mathematik. 4 St. 1. Algebra. 2 St. Die vier Grundrechnungsarten mit allge-
meinen Zahlen. Einfache Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten.—
2. Geometrie. 2 St. Kreislehre I. Konstruktion von Dreiecken und Vierecken. Sätze
über Flächengleichheit. Verwandlung, Teilung und Berechnung geradliniger Figuren. a: Laibach, b: Sittig.


