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IIIp: Lektüre: Althochdeutsche Texte, Hildebrandslied u. a., ausgewählte Abschnitte aus Nibelungenlied und Gudrun, Parzival und Walther von der Vogelweide. Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache und die deutsche Literatur des Mittelalters. Schiller, Wallenstein, Maria Stuart, Braut von Messina; König Oedipus; Hebbel, Die Nibelungen.
— Preie Vorträge der Schüler über deutsche Sagen und Kulturgeschichte des Mittel- alters. Richter.
Aufsätze: 1. Drum soll der Sänger mit dem König gehen— Sie beide wohnen auf der Mensch- heit Höhen. 2. Der erste Kürassier in Wallensteins Lager. 3 a. Die Freundschaft zwischen Walther und Hagen im Walthariliede; b) Imperium semper a minus bono ad optimum duemque transfertur.(Sallust.) 4. Willst Du befehlen, so lerne gehorchen. 5 a. Die Maschine eine„metallene Menschenhand“; b) Die
inneren Kämpfe Wallensteins bis zu seiner Entscheidung. 6 a. Über alles Glück geht doch der Freund, der's fühlend erst erschafft, der's teilend mehrt; b) Wallenstein, die Tragödie des Ehrgeizes. 7. Der Seelen- kampf Rüdigers von Bechlarn. 8 a. Aber der Krieg auch hat seine Ehre, der Beweger des Menschen- geschicks. b. Der Mensch und sein Schicksal— im König Oedipus und in der Braut von Messina.
3. Latein. 6 St. II1a: Wiederholung der Formenlehre und des syntaktischen Pensums der vorhergehenden Klassen, sowie des früher erworbenen Wortschatzes. Ergänzung der Satzlehre(Reinhardt§ 146 ff.). Mündliche und schriftliche Ubersetzungen im Anschluß an Bruhn-Preiser, Aufgaben zum Ubersetzen ins Lateinische, Teil III. Hausarbeiten, Ubungs- und Klassenarbeiten(Cbersetzungen aus dem Lateinischen und ins Lateinische). — Lektüre: Vergils Aeneis I, 1—50 und II; Cicero, pro lege Manilia; Ovids Metam, Ceres und Proserpina, Daedalus und Ikarus, Pyramus und Thisbe. Wiederholung des Wichtigsten aus der Metrik, sowie der früher gelernten Abschnitte aus Dichtern und Prosaikern; hinzugelernt wurden aus der Aeneis die Einleitungsverse des 1. Buches sodann lib. II, 1— 20 und 267— 297; Horaz carm. I, 9, II, 3, I, 34 memoriert, dazu gelesen I, 6, 37, 38, 22. Ubungen im unvorbereiteten Ubersetzen aus den Chrestomathien und Gaes. bell. civ. Einführung in die griechisch-römische Altertumskunde und Literatur- geschichte. Fried.
IIIp: Satzlehre nach Reinh.§ 146 ff. mit Wiederholung des früher Gelernten. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Wulff-Bruhn-Preiser III. Schriftliche Klassenarbeiten; bisweilen nach Bedarf Hausarbeiten; Ubungsarbeiten in der Regel am Ende jeder Grammatikstunde, monatlich eine Prüfungsarbeit. Lektüre: Vergil, Aeneis I, 1—160, 223— 296, 494— 630, II, 1— 335, 634— 804, III, 73—180, 570.—580 IV, 1 128, 265— 275, 478— 705, VI, 752—853. Durchblick durch die ganze Dichtung; auswendig gelernt wurden der Eingang, die Laokoon-Episode und viele einzelne Stellen. Sallust, bellum Catilinae. Cicero, I. Catilinarische Rede. Fahz.
4. Französisch: 3 St. Lektüre: IIla: Barrau, Histoire de la Révolution française; Marbot, Gloires et Souvenirs d'un officier du ler empire; Fuchs, Tableau de l'histoire de la littérature francaise. II1b: Thiers, Extraits historiques; Molière, l'Avare; Daudet, Contes choisis.— Wiederholung und Ergänzung der wichtigeren Abschnitte der Grammatik. Sprechübungen, Kleine Vorträge. Aufsätze, Freie französische Wiedergabe deutscher Texte, Ubersetzungen ins Französische. Gedichte. a: Stiebeling, b: Schmidt.
5. Englisch. 4 St. Lektüre: II a und b. Kirkman, The Growth of Greater Britain, Sprech- übungen im Anschluß an die Lektüre. Hausknecht, The English Student. Comp. IX— XVIII. Wiederholung der Formenlehre. Durchnahme der Syntax. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit und kleine Arbeiten. Freie Arbeiten. Aufsatzübungen, Briefe, Gedichte.
a: Becker, b: Trost.
6. Geschichte. 3 St. Orientalische, griechische und römische Geschichte bis zu Augustus Tode. Behandlung der antiken Kunst unter Zugrundelegung von Luckenbach, Kunst und Geschichte I. Teil, Altertum. a: Dorschel, b: Tenter.


