Erholungsfürsorge des städtischen Jugendamtes und der Zentrale für private Fürsorge konn- ten mehrere unserer Schüler einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt in einem städtischen Erholungsheim oder in dem Schülerheim bei Aßmannshausen genießen. Um Pfingsten ver- brachte wieder in der seit Jahren üblichen Weise die Obertertia unter Führung des Studien- rats Kolb vier Wochen auf der Wegscheide bei Bad Orb; in den Sommerferien konnten wir eine Gruppe von 20 Schülern unter Führung des Mittelschullehrers Köppel auf die Weg- scheide entsenden.
Mit besonderem Danke verzeichnen wir wieder die regelmäßige Ueberlassung von Gast- karten zu den Vorträgen des Freien Deutschen Hochstifts und zu den Sinfoniekonzerten des Frankfurter Orchestervereins.
Der Gesundheitszustand der Schüler war im Berichtsjahre durchweg gut.
I. Schulgeldsatz, Freistellen, Unterstützungen
Der Schulgeldsatz beträgt monatlich 17.—(im letzten Monat jedes Vierteljahres 16.—) RM. Wenn ältere Geschwister eine im Deutschen Reich gelegene öffentliche oder private mittlere, höhere. Fach- oder Hochschule besuchen. kann auf Antrag des Erziehungsberechtigten für das zweite Kind eine Ermäßigung um 25 Prozent, für das dritte um 50, für die folgenden um 100 Prozent eintreten. Für diese Ermäßigungen sowie zur Förderung begabter bedürftiger Schüler durch Freistellen, Erziehungsbeihilfen oder leihweise Hergabe von Lernmitteln sind 20 Prozent des Schulgeldaufkommens zur Verfügung gestellt. Sie werden zum weitaus größ- ten Teil durch die Geschwisterermäßigungen und Freistellen in Anspruch genommen. An Frei- stellen waren verliehen:: im Sommer 9, im Winter 7.: im Sommer 3. im Winter 4. 1/½: im Sommer 19, im Winter 15. ½: im Sommer 13, im Winter 12. Als Erzichungsbeihilfe waren zwei würdigen und bedürftigen Schülern zusammen 420 RM. bewilligt.
Eine Schulkasse unter der Verwaltung des Direktors wird aus den Ueberschüssen bei Schul- aufführungen und Spenden bei der Weihnachtsfeier und sonstigen Gelegenheiten gespeist und zum Besten der Schüler verwandt.
k. Berufsberatung
Die Sorge für die Berufsberatung hat sich in der gleichen Weise betätigt wie in den Vorjahren, ebenso die Zusammenarbeit mit dem Städtischen Berufsamt(Große Gallusstraße 17), das wie- derholt von unseren Schülern in Anspruch genommen wurde. Berufsethische Fragen werden im Unterricht der Oberstufe regelmäßig berücksichtigt. Auch hier sei empfehlend auf die Merkblätter“ für die einzelnen Berufsarten hingewiesen, die von der Deutschen Zentrale für Berufsberatung der Akademiker im Verlag Trowitzsch& Sohn. Berlin SW. 48, Wilhelm- straße 29, herausgegeben werden(Preis 40 Pfg.). Das im Laufe des Jahres eingehende Material über Berufsanforderungen und-aussichten wird jeweils den Schülern bekannt gegeben und steht zur Einsichtnahme zur Verfügung.(S. auch S. 20 unter VII.)
WV. Elternbeirat, Verein ehemaliger Schüler, Spenden
Mitglieder des Elternbeirats waren im Berichtsjahre: 1. Herr Oberingenieur Kunhenn(Vor- sitzender), 2. Herr Lehrer Günster, Schwanheim(Schriftführer), 3. Frau Direktor Moser, 4. Frau Major Stentzler, 5. Herr Oberstadtsekretär Noll, 6. Herr Architekt Heunisch, 7. Frau Direktor Binding. Der Vorsitzende, Herr Oberingenieur Kunhenn, scheidet mit Schluß der Wahlperiode nach fünfjähriger Zugehörigkeit aus dem Elternbeirat aus. Der herzliche Dank für seine wertvolle Mitarbeit, der ihm in der letzten Sitzung ausgesprochen wurde, sei auch an dieser Stelle wiederholt.— Auch im abgelaufenen Jahre hat die Schule die Tätigkeit des El- ternbeirats in Sitzungen und Einzelberatungen als dankenswerte Unterstützung empfunden.
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