Jahrgang 
1930
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i. Wi. je 2; IV: 1; V: i. So. 1; VI: i. So. 1, i. Wi. 4, zusammen im Sommer 10, im Winter 14,

außerdem wegen weiten Weges im Sommer 2, im Winter 5 und als Mitglieder der Ruderriege

im Sommer 17, im Winter 14 Schüler.

g. Teilnahme am frelwilligen Unterricht

Die Beteiligungsziffern der Arbeitsgemeinschaften waren in der Gruppe für

1. Alte Sprachen u. Philosophie..... 6(je 3 aus OI u. U I1).

2. Wärtschafiskunde........ 80. 20(OI 11, UI 9).

3. Erdkunde........... Wi. 16(01 11, UI. 5).

4. Kunstgeschichtte........ So. 20(0 1 11, U I 9].

5. Deutsch........... Wi. 14(01 6, UI 8).

6. Mathematik u. Physik....... So. 8(O I 4 8 4), Wi. 11(01 8, UI 3).

7. Chemie............ So. 14, Wi. 12(aus 0 II).

8. Zeichnen u. Kunstbetrachtung... So. 25, Wi. 23(01 2, U I 4, O II So. 19, Wi. 17).

Der wahlfreie Unterricht hatte folgende Teilnehmerzahlen: Englisch So. 64, Wi. 59(OI So. 13, Wi. 11; UI 13; O IIa 19, O IIb So. 19, Wi. 16); Zeichnen So. 17, Wi. 14(aus U II); Kurz- schrift So. 33(UII 15; O III 18), Wi. 27(U II 11, O III 16); Werkunterricht 15(So. U III 8, IV 7, Wi. UIII 11, IV 4).

h. Schülerselbstverwaltung, Sport, Wohlfahrtseinrichtungen

Die Schülerselbstverwaltung, deren Auswirkung erfahrungsgemäß wesentlich von dem Inter- esse und der Tatkraft der Primaner abhängt bestand in der seit Jahren üblichen Form wei- ter; Vertrauensmänner, Obmänner und Schülerausschuß waren in erfreulicher Weise bemüht bei der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken. Erster Vertrauensmann der Schule war der Oberprimaner Fay.

Ein Stenographenverein zur Pflege der Einheitskurzschrift ist zu Beginn des Berichtsjahres nach dem Aussterben des Vereins Stolze-Schrey mit 14 Mitgliedern ins Leben getreten und hat unter Leitung des Oberprimaners Grundner regelmäßige Uebungsstunden abgehalten. Wäh- rend der Turn- und Sportverein sehr zurückgegangen ist, hat die Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland reges Leben entfaltet; sie zählt 160 Mitglieder, die Leitung hatte wie bisher Studienrat Wenderoth; an der Pfingsttagung in Kiel nahmen zwei Schüler teil. Mitte September fand in der Aula ein Werbevortrag des Schriftstellers Hlawna-Salzburg statt, dessen Wirkung sich in dem erfreulich hohen Ergebnis der im Laufe der Werbewoche durchgeführten Schülersammlung zugunsten des V.D. A. zeigte.(M. 734..)

Als aufgabenfreier Nachmittag galt der Spielnachmittag(s. u. 1 f 3).

Ueber die Wandertage wird in Abschnitt VI berichtet; statt des dritten Wandertages wurde am 9. 7. ein Schul- und Sportfest abgehalten.

Die sportlichen Neigungen der Schüler sind zwar sehr rege, doch auf zu viele Gebiete verteilt; eine größere Geschlossenheit, die auch dem Gemeinschaftsleben der Schule zugute käme, wäre sehr zu wünschen. An Wettkämpfen haben eine ganze Anzahl von kleineren Veranstaltungen stattgefunden, die städtischen Schulwettkämpfe fielen diesmal aus; bei den Staffelläufen im Stadion am 18. 9. errang die Unterstufe den dritten, die Mittelstufe den zweiten Preis. Aus dem Wettspiel um die Wanderpreise der beiden Staatsanstalten ging auch diesmal wieder das Kaiser Friedrichs-Gymnasium als Sieger hervor; nach dem Ausfall der Reichsjugendwett- kämpfe, an denen alle Schüler beteiligt wurden, konnten 30 zur Verleihung der Ehrenur- kunde des Herrn Reichspräsidenten vorgeschlagen werden.

Die Ruderriege zählte im Sommer 17, im Winter 14 Schüler der Oberstufe und übte unter Befreiung vom Spielnachmittag zweimal wöchentlich bei der RudergesellschaftGermania. An der städtischen Frühstücksspeisung nahmen durchschnittlich 40 Schüler teil. Dank der

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