Jahrgang 
1935
Einzelbild herunterladen

3. Überſicht über die Schülerzahl

7. Teilnahme am freiwilligen Unterricht.

1 Klaſſe U OlllIOMEWV V VI Zuſ. Kurſus UIIOIMNIIUMEWN VV Zuſ. 1. Beſtand bei Beginn des Buchbinden......... 3 6 3 12 Berichtsjahres. (Oſtern 1934)....... 16 26 33 38 23 28 164 Linearzeichnen........ 15 18 2. Beſtand bei Beginn des neuen Schuljahres. (Oſtern 1935)...... 27 30 33 26 28 42 186 8. Woher kommt unſer Nachwuchs?

4. Ohne Reifeprüfung in andere Schulen oder Praktiſche Berufe abgegangene Schüler

Oll andere Schule 1 Schüler U MI 1

V 2. 1

V 4 2

VI 1

5. Durchſchnittsalter der Schüler am 1. Februar 35.

UII= 16,3 Jahre, OIII= 14,7 Jahre UIII= 14,4 Jahre W= 13,5 V= 12,2 VI= 11,3

6. Religions⸗ und Heimatverhältniſſe der Schüler am 1. Februar 1935 1. Konfeſſion: 150 Katholiken, 1 Freireligöſer.

2. Heimatverhältniſſe: Aus dem Schulort 158 Auswärtige.... 2

a) Die Oſtern 1934 in die Serta neu aufgenommenen 28 Schüler kommen aus 14 verſchiedenen Volks⸗ und 2 höheren Schulen:

Aus der kath. Brentano⸗Schule 2, kath. Dom⸗Schule 3, kath. Goldſtein⸗Schule 3, kath. Rebſtöcker⸗Schule 1, kath. Spohr⸗Schule 2, kath. Willemer⸗Schule 1.; Arndt⸗Schule 1, Dieſterweg⸗Schule 1, Glauburg⸗Schule 1, Günthersburg⸗Schule 1, Heddernheimer Schule 1, Hin⸗ denburg⸗Schule 1, Holzhauſen⸗Schule 1, Schwanthaler⸗ Schule 1, Adolf⸗Hitler⸗Schule 2, Wöhler⸗Real⸗Gym- naſium 1.

b) Die Oſtern 1935 in die Sexta neu aufgenommenen 43 Schüler kommen aus 14 verſchiedenen Volksſchulen und 1 höh. Schule:

Aus der kath. Brentano⸗Schule 6, kath. Dom⸗Schule 3, kath. Münzenberger⸗Schule 2, kath. Rebſtöcker Schule 2, kath. Spohr⸗Schule 13, kath. Willemer⸗Schule 3; Dahlmann⸗Schule 1, Dieſterweg⸗Schule 1, Holzhauſen⸗ Schule 4, Körner⸗Schule 1, Meiſterſchule 2, Schwan⸗ thaler⸗Schule 2, Anterliederbacher Schule 1, Volks⸗ ſchule Neu⸗Iſenburg 1; Liebig⸗Oberrealſchule 1.

Aus Bauernblut-

WMein Dater ging hinterm Pfluge her,

Als ob er der Knecht der Erde wär

Er pflügte und trat ſeine Scholle mit Macht, Doch wenn der Morgenſtern erwacht,

Da ſang's aus dem feld an des Daters Ohr: He, Bauer, hol deine Krone hervor!

meine Mutter ſchürte im Herde die Glut

Und hat nicht gezagt, hat niemals geruht.

Und wenn ſie das Brot aus dem Herde trug, Ein Schimmer um ihre flechten ſchlug.

Und es ſang aus dem BGrot in der Mutter Arm⸗ Du, Büu'rin, halt deine Krone warm!

Wenn die Rbenodſonne im fenſter lag,

Dom Turme ſummte der Glockenſchlag

Dann bracht mir die ſchwielige Daterhand Einen glimmernden Stein vom fickerland.

Und es ſang aus dem Stein im Dümmerlicht⸗ Du, Junge, verſpiele die Krone der Rlten nicht!

35

mWar Jungnickel