3. Wir hörten Radio am
15. September 1953: Die Eröffnung des Preußischen Staatsrates, 10. November 1935: Die Rede des Eeichsministers
Dr. Goebbels und die Ansprache des Führers zur bevorstehenden Willenskundgebung des deutschen Volkes am 12. November 1953,
März 1934. Das München.
21. Arbeitsschlacht-Programm aus 4. Wir feierten am
22. Dezember 1953 Weihnachten.
1. Dastorale(Schülerorchester).
2. Die Weihnachtsgeschichte.
5. Abendsegen(Humperdinck), Chor mit Orchester.
4. Kammersonate für Flöte, Cello und Klavier (Telemann).
5. Deklamation.
6. Weihnachtskantate für Sopransolo, zweistimmigen Chor und Orchester(Vinzent Lübeck); Sopransolo: Fräulein Gerda Oster.
7. Marsch der hl. drei Könige(Moffat); Schüler- orchester.
8. Ansprache des Direktors.
9. Gemeinsamer Gesang„O, du fröhliche“.
28. Februar 1934 die Anwesenheit unseres hoch- würdigssten Herrn Bischofs Dr. theol.
Antonius Hilfrich von Limburg;
Mit Wehmut gedachten wir an diesem Tage des 5. September 1928, an dem wir den hochwürdig- sten Herrn Bischof Dr. theol. Augusti- nus Kilian bei uns begrüßen durften.
28. März 1934 die Entlassung unserer Abi-
turienten:
1. Suite I. Teil(Corelli) Schulorchester.
2. Die Glocken läuten die Ostern ein(Böttcher). Westle, VI; Schau' ich in die tiefste Ferne(Hebbel) Dörner, V.
3. Suite II. Teil(Corelli). Schulorchester.
Die Trommel(Besser). Feineisen, V; Ostern(Storm). Forst, U III.
Die Fahne flattert uns voran(Baldur v. Schirach). Chor und Orchester.
6. Ansprache des Direktors.
7. Comitat(Chor und Orchester).
5. Wir gedachten in Ehrfurcht aller für Deutschlands Größe Gefallenen am 24. Fe- bruar 1954 in einer stillen Gedenkfeier:
1. Morgenrot(Chor).
2. Ansprache von Studienrat Dr. Menning.
3. Ich hatt' einen Kameraden(Chor mit Orchester).
4. Gemeinsames Gebet für die Seelenruhe unserer gefallenen Helden.
6. Wir spielten im Schultheater am
29. September 1933(Erntedankfest): Hans Sachs, Der
Roßdieb zu Fünsing mit den tollen, diebischen Bauern;
18. Februar 1954: Glum.
7. Wir sahen den Film am
15. Juni 1953: Ostpreußen und Oberschlesien,
19. September 1953: nationale Filme.
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O. Schüler⸗Chor und⸗Orchester
Chor- und Orchesterstunden für die dazu geeigneten Schüler.
sind Pflichtunterricht
Chor und Orchester haben unter der feinen Leitung von Musiklehrer Lothar Knödgen während des Sanzen Schuljahres unsere Schulgemeinden verschönt und ver- dienen für ihre Leistungen an dieser Stelle ein be- sonderes Lob.
Herzlicher Dank gebührt auch Frl. Hilde Knödgen und Frl. Gerda Oster für die musikalische Unter- stützung unserer Schulgemeinden bei besonderen Ge- legenheiten(Schulgemeinde über Hausmusik und Weih- nachtsfeier).
P. Unser Schulgottesdienst
ist so alt wie die Schule selbst, und die Beteilisung an ihm ein officium nobile für Lehrer und Schüler der Selektenschule. Derselbe findet Montags und Donnerstags in der St. Bernarduskirche statt und beginnt 40 Minuten vor dem jeweiligen Unterrichtsanfang. Das kleine und selbstverständliche Opfer— sofern es ein solches ist—, das Eltern und Schüler an diesem Tage bringen, bringt wertvolle Frucht für Gegenwart und Zukmunft.
q. Die Schulbühne von Studienrat A. Michel
Die überlieferte Bühnentätigkeit, deren erzieherischer und bildender Wert sich nun schon seit Jahren er— wiesen hat, wurde mit großer Spielfreude fortgesetzt. Im Herbst 1955 brachte ein Abend von deutscher Art und Kunst einen der unveralteten Schwänke von Hans Sachs, den„Roß dieb von Fünsing“. Unmittelbar- keit und Gradheit des echt deutschen Volkstons wurde von den Darstellern freudig erfaßt und in fesselnde Anschauung umgesetzt, den jugendlichen und erwach- senen Zuschauern zur Freude und Belehrung.
Im Februar 1954 wurde das heldische Spiel:„Glum“ von Gerhard Heine dargeboten. Das Jungenideal des altgermanischen Heldentums ist der Gegenstand des Stückes: Kampf der altfriesischen Bauern gegen die stürmische See und gegen übermütige feindliche Er- oberer. Mit freudiger Anteilnahme lebten sich die dem völkischen Gemeinschaftsgeist und den Aufgaben des neuen Deutschen Reiches erschlossenen jungen Gemüter in die von Arbeit, Trotz und Schwerterklang erfüllte Heldenwelt ein. Schwer ist es, die eigenbrötlerischen niederdeutschen Bauern, die sich um Wiesenstücke strei- ten, zum Widerstand gegen den gemeinsamen Feind zu einigen. In selbstzerstörerischen Zwietracht würden sie dem Eindringling einen leichten Sieg be-
ihrer
reiten, wenn nicht Glum, der lange wegen seiner Schweig- samkeit und Tatenlosigkeit verkannte Jüngling, sie nicht durch seinen zu rechter Zeit überraschend offenbar wer- denden Heldenmut mit fortrisse. Der glanzlose, ein- fache Bauernsproß tritt dem frechen Dänenkönig kühn entgegen; durch seine Mannhaftigkeit feuert er die andern an, er wird ihr Führer auch im Kampf gegen die Vernichtung drohende Wut der Elemente und schließ- lich der Befreier aus drückender Botmäßigkeit, die von den hochmütigen Wikingern dem Stamme auferlegt war. Er lehrt seine Gefährten, als Höchstes die Volksver-


