Unsern Jungens und unserer Schule gehört unser ganzes Herz, unser ganzes Lehrer=- und Erzieher- leben und-arbeiten. Unserer frohgemuten und aufgeschlossenen Jugend wollen wir Lehrer mit) der ganzen Erfahrung und Aufgeschlossenheit unseres eigenen Erlebens in diesen gewaltigen Zeitläuften und in dieser Periode eines unerhörten nationalen Aufschwunges zu einem neuen festgeeinten Deutschland lebendige Führer sein.
Ein herzliches„Vergelt’s Cott“ unsern hilfsbereiten Gönnern: Herrn Direktor Heinrich Schauer, Efm.West, Herrn Hartmann, Inhaber der Bauerschen Cießerei, Herrn Domkapitular A. Wohlgemuth, Eulda, Herrn Ditektor Parzeller von der Fuldaer Aktiendruckerei, der Schriftleitung der Koblenzer Volkszeitung, Herrn A. Lux, Koblenz, dem Städtischen Gartenamt, Frankfurt a. M., der Vereinigung für Vogel- und Natur- schutz Frankfurt a. M⸗Fechenheim, Zweigberingungsstelle Untermain, Herrn Photographen Karl Schenk, Offenbach und Herrn Studienrat Dr. phil. Jakob Heimen.
Die alljährliche Herausgabe unseres Jahrbuches bringt mir immer wieder die treue und ermutigende Volksverbundenheit des großen, weit über Frankfurt hinausreichenden Kreises von Freunden unserer Schule zum Bewußtsein.
Diese Volksverbundenheit ist ein kostbares Vermächtnis aus unserer alten, nunmehr fast 1060 jährigen Vergangenheit und eine der feinsten, durch alle Jahrhunderte hindurch bis heute stets sorgfältigst gepflegten Wesenseigenschaften der Tradition gerade unserer Schule. Von der pflege dieser Volksverbundenheit, dieser
„Volksverwurzelung“ hängt für unsere Schule der Herzschlag, das Leben, Blühen und Gedeihen ab.
Frankfurt a. M., den 19. Oktober 1934. Dr. phil. Karl Breuer Studiendirektor


