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sich zunächst dem Volkschullehrerberufe und war in diesem von Ostern 1893 bis Herbst 1896 tätig. In den folgenden Jahren betrieb er mathematische und naturwissenschaftliche Studien in Karlsruhe und Freiburg. Im Sommer 1808 erwarb er an der Oberrealschule in Freiburg i. Br. das Zeugnis der Reife als Extraneer und bestand Frühjahr 1901 die Prüfung für'’s höhere Lehramt. Im Laufe des folgenden Jahres legte er das vorgeschriebene Seminar- und Probejahr ab und erwarb zugleich die philisophische Doktorwürde an der Universität Frei- burg i. Br. auf Grund einer mathemathischen Arbeit. Ostern 1902 wurde er zum Ober- lehrer in Mettmann(Rheinprovinz) ernannt und trat Ostern des folgenden Jahres in das Kollegium der Sachsenhäuser Realschule ein.
3) Oskar Martin Wenderoth, evangelischer Konfession, wurde am 20. Juli 1875 zu Bockenheim bei Frankfurt a. M. als Sohn des Lehrers Ludwig Wenderoth geboren. Er besuchte zunächst die siebenklassige Realschule seiner Vaterstadt und ging dann zur Klinger-Oberrealschule zu Frankfurt a. M. über, die er Ostern 1893 mit dem Zeugnis der Reife verließ. Auf dem Wöhler-Realgymnasium legte er eine Ergänzungsprüfung im Latei- nischen ab. Von Ostern 1893 ab studierte er in Marburg und Berlin germanische, roma- nische und englische Philologie. Am 3. November 18990 erwarb er sich vor der Königl. wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Marburg das Oberlehrerzeugnis. Im folgenden Jahr war er Mitglied des Königl. Seminars in Kassel und wurde gleichzeitig zu seiner praktischen Ausbildung dem Realgymnasium daselbst zugewiesen. Vom 1. Oktober 1900 bis 1. Oktober 1901 genügte er im Infanterie-Leibregiment in München seiner Militärpflicht. Zur Ableistung des Probejahres wurde er hierauf bis Sommer 1902 an der Adlerflycht- schule zu Frankfurt a. M. als wissenschaftlicher Hilfslehrer beschäftigt. Den Rest des Probe- jahres verwendete er zu einem mehrmonatigen Studienaufenthalte in Frankreich. Im Winter- halbjahr 1902/03 versah er die Stelle eines wissenschaftlichen Hilfslehrers am Königl. Kaiser-Friedrichs-Gymnasium zu Frankfurt a. M. und trat Ostern 1903 als Oberlehrer in das Kollegium der Sachsenhäuser Realschule ein. Im Herbst 1903 wurde er zum Leutnant der Reserve befördert.
4) Theodor Schenk, evangelischer Konfession, wurde am 23. März 1877 zu Neustadt(Orla) im Großherzogtum Sachsen-Weimar als Sohn des Oberamtsrichters und Geheimen Justizrats Th. Schenk geboren. Er besuchte 6 Jahre die Realschule seiner Vater- stadt, dann 3 Jahre das Realgymnasium zu Weimar, wo er Ostern 1896 die Reifeprüfung bestand. Von Ostern 1896 bis Ostern 1901 studierte er in Leipzig und München neuere Sprachen und Germanistik, erlangte im Sommer 1890 in Leipzig auf Grund einer Arbeit aus der englischen Literatur den Doktortitel und erwarb sich am 25. Januar 1901 vor der wissenschaftlichen Prüfungskommission in Leipzig das Oberlehrerzeugnis. Von Ostern 1901 bis Ostern 1902 war er Probekandidat und Vikar am städtischen Realgymnasium in Leipzig; Ostern 1902 kam er als wissenschaftlicher Hülfslehrer an die Sachsenhäuser Realschule zur Verwaltung einer Oberlehrerstelle. Ostern 1903 wurde er zum Oberlehrer ernannt.
Herr Teuffert war während des Wintersemesters zum Besuch der Kgl. Akademie der bildenden Künste in Cassel beurlaubt. Er wird erst am 1. Juli d. J. sein Amt wieder antreten. Seine Vertretung hatten in dankenswerter Weise übernommen die Herren Fay, Meister, Grandpierre, Resch und Schmicdt.
Herr Oberlehrer Wenderoth konnte wegen einer militärischen Ubung sein Amt erst am 30. April antreten. Er wurde während dieser Zeit durch das Lehrerkollegium ver- treten. Derselbe war ferner vom 27. Juli bis zum 22. September zu einer militärischen UÜbung eingezogen. Während dieser Zeit wurde er von Herrn Reutlinger, der sein


