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5. Geschichte. 2 St. Deutsche und preußische Geschichte(einschließlich der not- wendigen außerdeutschen Geschichte, besonders der französischen Revolution) vom Tode Friedrichs des Großen bis zur Gegenwart. Scharowski.
6. Erdkunde. 1 St. Wiederholung und Ergänzung der Länderkunde Europas mit Ausnahme des Deutschen Reichs. Elementare mathematische Erdkunde. Karten- skizzen. Die bekanntesten Verkehrs- und Handelswege der Gegenwart. Wilken.
7. Mathematik. 5 St. a) Algebra: Lehre von den Logarithmen. UÜbungen im Rechnen mit fünfstelligen Logarithmen. Quadratische Gleichungen. Wiederholung aus den Lehrgebieten der vorhergehenden Klassen. b) Plan imetrie: Anwendungen der Algebra auf die Geometrie. Konstruktionsaufgaben. Wiederholungen aus dem ganzen Gebiete der Planimetrie. c) Trigonometrie: Einfache Dreiecksberechnungen. d) Stereometrie: Perspektivisches Zeichnen räumlicher Gebilde. Die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Inhalten.— 8 Klassen- arbeiten. Ubungsarbeiten. Käbitz.
8. Physik. 2 St. Die einfachsten Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und von der Flektrizität. Die Akustikk und Optik in experimenteller Behandlung.
Käbitz. 9. Chemie. 2 St. Vorbereitender Lehrgang der Chemie nebst Mineralogie. Labi Käbitz. 10. Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Im Winter: Anatomie und Physiologie des Menschen Fries.
11. Zeichnen. 2 St. Zeichnen und Malen nach Natur- und Kunstgegenständen, auch in Zusammenstellungen(Stilleben). Zeichnen und Skizzieren nach architektonischen Motiven des Stadtteiles. Schubert.
Obertertia.
Klassenleiter: Oberlehrer Dr. Wagner.
I. Religion. a) Evangelische. 2 St. Das Reich Gottes im Neuen Testament. Die Bergpredigt und die Gleichnisse Jesu. Kurze Uebersicht über die Geschichte des christlichen Altertums und der Reformationszeit. Der früher gelernte Gedächtnisstoff aus Katechismus und Gesangbuch wurde wiederholt. Neugelernt wurden einige Lieder und Psalmen. Zipp. b) Katholische. 2 St. Sitten- u. Gnadenlehre. Kirchengeschichtliche Charakterbilder des christlichen Altertums und des Mittelalters. Kirchliche Festzeiten. Einige Lieder.
Wolf.
2. Deutsch. 3 St. Prosaische und besonders poetische Stücke aus dem Lesebuch von Paldamus-Winneberger VI. Auswahl aus Homer in der Ubersetzung von Hu- batsch. Körners„Zriny“. Häusliche Lektüre: Uhlands„Ernst, Herzog von Schwaben“. Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter sowie über die poetischen Formen und Gattungen. Vortrag von auswendig gelernten Gedichten. Wiederholungen aus der Grammatik. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Anleitung zur Bildung von Aufsätzen durch Aufsuchen und Ordnen des Stoffes. 10 Aufsätze, ab- wechséelnd häusliche und Klassen-Aufsätze. Außerdem halbjährlich G kurze Aus- arbeitungen in der Klasse aus verschiedenen Gebieten. Wilken.
3. Französisch. 6 St. Gelesen wurde Jules Verne,„Le Tour du Monde en 80 Jours“. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene und über Vorkommnisse des täglichen Lebens. Ploetz-Kares, UÜbungsbuch C., Kap. 34— 56. Gründliche Wieder- holung des grammatischen Pensums der Quarta und Untertertia. Hauptgesetze der Syntax: Infinitiv, Partizipien, Gerundium, Geschlechtswort und Hauptwort. Erlernen von Gedichten und von Prosastellen aus der Lektüre. 8 Klassen- und 8 Hausarbeiten. Ubungsarbeiten. Wagner.


