Jahrgang 
1929
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10., 11., 12. und 15. September 1928. Studienfahrt der Frauenschule durch die Städte

Rothenburg und Nürnberg. Führung: Studienrätin Dr. Sophie Steinberger.

21. September 1928. Die Sexta des Lyzeums besucht unter Führung von Frl. Stegmann

die Ausstellung„Aus Altfrankfurter Bürgerhäusern“, zu der auch das Philan- thropin Leihgaben beigesteuert hat.

7. 12. 1928: Das Staatliche Bezirks-Seminar für Studienräte nimmt unter Führung seines Leiters, Dr. Frankenberger an folgenden Darbietungen des Direktors teil:

1.„Die Reichszentrale für Heimatdienst im Unterricht der Staatsbürger- kunde“(Vortrag).

2.„Wie kann der Schüler im fremdsprachlichen Anfangsunterricht selbst- tätig und schöpferisch sein?“ 5.„Gesamtunterricht.“(Die Klassen Quinta und Untersekunda des Lyzeums,

Quarta und Untertertia des Relformrealgymnisums. Selbstgewähltes Thema der Schüler:„Verstehen“..

7. 12. 1928: Oberstudienrat Dr. Sander vom Reformrealgymnasium der Musterschule

und Professor Mercer aus Kanada wohnen dem fremdsprachlichen Unterricht

der Oberstufe bei(grammophonische Unterrichtsmethoden, Studienrat Dr Plaut).

15. 12. 1928 wohnte Miss Hesslein, eine amerikanische akademische Lehrerin, ver schiedenen Unterrichtsstunden des Reformrealgymnasiums und des Lyzeums bei und beteiligte sich auch auf besonderen Wunsch des Direktors an einer Aussprache in einer Abteilung des Gesamtunterrichts mit dem Thema: „Unterricht und Erziehung in Amerika“.

Mitte März 1929: Studienfahrt der Untersekunda des Lyzeums nach München.(Leitung: Studienrat Dr. Freudenberger). Auch an dieser Stelle sei der Isr Gemeinde München, insbesondere ihrer Verwaltung, der herzlichste Dank der Anstalt für die unseren Schülerinnen dargebotene, grosszügige Gastlichkeit ausgesprochen.

Am Dienstag, den 3. Januar 1929 starb die Mutter unserer Schülerinnen Irene Kahn(UD, Leonie Kahn(U Ila) und Helga Kahn(0 IIIa).

Am Samstag, den 26. Januar starb der Vater unserer Schülerin Anneliese Hamburger(4). Josef Hamburger, ein aufrichtiger Freund unserer Anstalt, die ihm für die Entwicklung der Volksschule, sowie insbesondere auch für die Gestaltung des Sportvereins„Philanthropin“ viel verdankt.

Am 17. Februar ist Studienrat i. R. Professor Dr. Ferdinand Michel nach längerem Leiden abberufen worden.

Fünfunddreißig Jahre, die gesamte Zeit seiner Lehrtätigkeit, hat er seine Kraft und sein ungewöhnliches Lehrgeschick den Schülern und Schülerinnen des Philanthro- pins gewidmet...

Eine starke Persönlichkeit, hat er zeitlebens über die Aufgaben des Alltags hinaus die Fortschritte seiner Fachwisscnschaften, der ncueren Sprachen, verfolgt und durch eigene Arbeiten gefördert.

Wir werden ihm ein dankbares Gedenken bewahren.——

Am 12. März 1928 hatten wir den Verlust eiuer lieben Schülerin, Hilde Grüne- wald,(U 3 b) zu beklagen:

Unter Führung des Direktors, der am Grabe unserem Schmerze um den Ver- lust eines hoffnunsvollen Menschenlebens Ausdruck verlieh, sowie unter Führung der

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