Erklärungen und Lehrsätzen. Linien, die Winkel nach ihrer Grösse, die Winkelpaare nach ihrer gegen- seitigen Lage. Einteilung der Dreiecke nach Seiten und Winkeln. Grössenbeziehungen zwischen den Seiten und Winkeln des Dreiecks. Fällen und Errichten der Senkrechten, Halbierung der Strecke und des Winkels. Schwarz.
Naturkunde. 3 St. 1. Botanik: Einige Vertreter der Kryptogamen und Gymnospermen. Von den Angiospermen einige schwieriger zu verstehende Gruppen: Euphorbiaceen, Fumariaceen u. s. Das Wichtigste aus der Zellenlehre. Einige Kulturgewächse. 2. Zoologie: Vertreter der Weichtiere, Wuͤrmer, Echinodermen, Cölenteraten und Urtiere. Wiederholungen des Baues der höheren Tiere, einiges aus der Zellenlehre. Levy.
Zeichnen. 2 St. Zeichnen und Malen von dreidimensionalen Gegenständen, Kasten, Buchern, Gerdâten, Gefässen. Erklärung der Beleuchtungserscheinungen. Pinselübungen und Gedächtnis zeichnen. Fay.
Nadelarbeit(wahlfrei). 2 St. 1. Flicktuch, Stopfen und Ausbessern gebrauchter Gegen- tunde. 2. Nähen: Russenkittel mit Stickerei. 3. Sticken: Plattstich: Decke. Astruck.
Singen. 1 St. und 1 St. Chorgesang(vereinigt mit Klasse III). Theorie: Die 5 Kreuz- und 5 B-Tonarten. Die Hauptdreiklänge; der Dominantseptakkord und seine Umkehrungen. Leichte Kadenzen, 2- und 3ͦstimmige Kanons. Lieder: Die Einübung mittelschwerer Volkslieder für 2 Stimmen. Fr. Rothschild I.
Durnen. 3 St. Reihungen und Schwenkungen, Wirksame Schrittarten, Haltungs- und Streckübungen, Keulen- und Ballübungen, Atmungsübungen, Bewegungsspiele. Ubungen an Ringen, Stangen, Barren, Pferd, Leitern, Rundlauf und Reck. Horkheimer.
Klasse III.
Klassenlehrer: Prof. Dr. Schwarz.
Religion. 2 St. Geschichte der Juden bis zur Vertreibung aus Spanien. Ausgewählte Abschnitte aus der Bibel wurden gelesen und erläutert. Hebräisch. 1 St. Sabbat- und Festgebete wurden übersetzt. Das regelmässige Zeitwort Kurtner
Deutsch. 4 St. a. Lektüre: Olyssco in der Kuttnerschen Bearbeitung: Anfang von Buch l, Buch 5— 8(9—12 als Hauslektüre), Buch 13— 24. Schillers Wilhelm Tell und Jungfrau von Orleans; ausgewählte poetische und prosaische Lesostücke aus Paldamus-Rehorn, Lesebuch, Teil V. Eine grössere Anzahl Gedichte, besonders Schillers, wurden auswendig gelernt. Die wichtigsten Lehren aus der Metrik und Poetik. b. Literaturkundlicher Un terricht: Kurze Darbietung des Lebens Schillers und der Dichter, die in der Lesebuchlektüre behandelt wurden. c. Aufsätze: 8 im Jahr, darunter 4 Klassenaufsutze. d. Grammatik: Wiederholung der Wort- und Satzlehre, im Auschluss daran 8 Diktate zur Einübung der Interpunktion. Stern.
Französisch. 4 St. a. Lektüre: Petites Francçaises, scènes de la vie familiaire, par A. Robert-Dumas et Ch. Robert-Dumas.(Frankfurt a. M. Diesterweg). b. Grammatik: Kapitel 41— 52 von Ploetz-Kares, Übungsbuch, Ausg. C und§ 61— 73 der Sprachlehre von Ploetz-Kares: Gebrauch der Zeiten und Modi. Sprechübungen. Auswendiglernen von Gedichten. c. Fortdauernde schrift- liche Klassenübungen, 15 häusliche und 8 Klassenarbeiten. Epstein.
Englisch. 4 St. Dubislav& Boek: a. Grammatik: Beendigung der Formenlehre Kap. 20— 26.— Syntax des Verbs:§§ 63— 93. Die dazu gehörigen Sätze(S. 239— 242) und zusammen- hüngenden Stücke(S. 254— 258) wurden mündlich und schriftlich übersetzt.— Sprechübungen im Anschluss an den Anhang: S. 236, 1— 7. b. Wöchentlich 2 schriftliche Ubungen in der Klasse; ferner 10 Klassenarbeiten(Extemporalien, Diktate). 12 Hausarbeiten, 3 leichte Aufsätze, 2 Freie Ausarbeitungen.— c. Lektüre: Stories for Beginners und Easy Tales and Sketches z T.(beides, Diesterweg, Frankfurt).— Gedichte aus Dubislav u. Boek sowie aus English Poetry I ed. Bube (Berlin, Langenscheidt). Michel.


