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Klasse VII.
Klassenlehrerin: Frl. Haas.
Religion. 3 St. Biblische Erzühlungen in chronologischer Reihenfolge bis Samuel. Einige leichtere Psalmen nach Auerbach, Biblische Erzühlungen, kleine Ausgabe. Hebräisch:(wahlfrei) 1 Std. Abraham, Tefillah kezara Ubg. 1— 12; Ubung im Lesen. Krisch.
Deutsch. 6 St. a) Lesen von Prosastücken und Gedichten. Zergliederung, Zusammenfassung und Wiedergabe des Gelesenen. Erlernung und Vortrag einer Auswahl von Gedichten. Niederschriften von Erlebtem, Geschehenem, Erfahrenem in kurzer, zwangloser Form. b) Rechtschreibung: Die wichtigsten Regeln der Rechtschreibung wurden eingeübt. Dreimal wöchentlich kurze schriftliche CObungen in der Stunde; 9 Diktate, 14 Hausarbeiten. c) Grammatik: Deklination der Substantive und Adjektive, Komparation, starke und schwache Konjugation im Indikativ und Konjunktiv; das Personal-, Possessiv- und Interrogativpronomen, das Zahlwort. Die einfachsten Gesetze der Wort- bildung. Der erweiterte Satz. Haas. 1 Pranzösisch. 6 St. Ploetz- Kares, Elementarbuch, Ausg. C, Kapitel 1— 21 a. Kurzer Lautierkursus unter Zuhilfenahme der wichtigsten elementaren Ergebnisse der Phonetik. Lese- und Sprechübungen. Auswendiglernen von Gedichten und kleinen Prosaerzählungen. Singen leichter Lieder. Grammatik: Der Artikel, die Pluralbildung, das Adjektiv, die Deklination, das Pronomen, der Teilungsartikel, die einfachen Zeiten von avoir, être und den Verben auf er(mit Ausschluss des Konjunktivs). Dreimal wöchentlich kurze schriftliche Cbungen in der Klasse, 8 Hausarbeiten, 5 Klassenarbeiten. Haas.
Geschichte(in Verbindung mit dem deutschen Unterricht). Erzählungen aus den Sagen des klassischen Altertums und der deutschen Sage. Lebensbilder aus der brandenburgisch-preussischen Geschichte. Haas.
Erdkunde. 2 St. Erweiterung der Heimatkunde: Provinz Hessen-Nassau, Königreich Preussen, Deutschland, Europa, Gewinnung sicherer geographischer Grundanschauungen und erstes Verstündnis fur ihre Darstellung auf Karte und Globus. Uebersicht über die 5 Erdteile und Weltmeere. Block.
Rechnen. 3 St. Die Grundrechnungsarten mit ganzen Zahlen, benannten und unbenannten. Die deutschen Münzen. Gewichte, Längen- und Flachenmasse mit Anwendungen. Uebungen in der dezi- malen Schreibweise und in den einfachsten dezimalen Rechnungen. Leichte Dreisatzaufgaben. Wöchentlich eine Hausarbeit, alle 4 Wochen eine Klassenarbeit. Fr. Rothschild I.;
Naturkunde. 2 St. l. Botanik: Behandlung einzelner einheimischer Pflanzen mit grossen, einfach gebauten Blüten. Im Anschluss daran Erläuterung der morphologischen und biologischen Grund- begriffe. 2. Zoologie: Behandlung einzelner Säugetiere und Vögel der Heimat. Im Anschluss daran: Erläuterung der wichtigsten zoologischen Grundbegriffe. Seelig.
Schreiben. 1 St. Lateinische und deutsche Schrift in genetischer Folge der Buchstaben- form mit Berücksichtigung des Taktschreibens. Block.
Zeichnen. 2 St. Zeichnen aus dem Gedächtnis und nach der Wandtafel. Darstellen von Gegenständen aus dem Gesichtskreis der Kinder. Pinselübungen. Fay.
Nadelarbeit. 2 St. 1. Stricken: Kinderstrumpf. 2. Sticken und Nähen: Decke, Kissen; daran wurde geübt: Ganzer Kreuzstich, Saumnaht, Durchziehen von Bändern, Saum-, Vor-, Steppstich. Astruck.
Singen. 2 St. Theorie: Kenntnis der Notenschrift, C-Dur-Tonleiter, Intervalle, Treff- ubungen. Die 4- und 3teilige Taktordnung. Lieder: Bei der Einübung einstimmiger Volkslieder wurden die Schülerinnen gewöhnt, vom Blatt zu singen. Fr. Rothschild I.
Durnen. 2 Std. Freiübungen: Achteldrehung, Schrägschrittstellung, Kniewippen in Schrittstellung, Übungen im Zehenstand, Beinspreizen mit Kniewippen des Standbeines, Hüpfen mit Drehungen, Armschwingen,’heben, Strecken, schräg vorwärts und rückwüärts, Unterarmschlagen, Spreiz- sprung, Rumpfübungen in Schrittstellung und mit verschiedenem Armhalten, Ubungen im Liegen, Atmungs- ubungen, die tägl. Freiübungen. Gangübungen: Gehen mit Niederhüpfen, Schrittwechsel im ¼ Takt,


