Jahrgang 
914
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Turnen. 3 St. a. Frei- und Ordnungsübungen. Verbindungen von Arm-, Bein- und Rumpfübungen. Wechsel von Marschieren und Laufen, Stabübungen Dauerlauf, Wettlauf. Reih- ungen in den Reihen eines Reihenkörpers. b. Gerätübu ngen: Barren: Kehre, Wende, Spaltsitz, Nest. Reck: Knieaufschwung, Felgaufzug. Hochspringen, Weitspringen. Pferdübungen: Spreizen und Scheere. Spiele: Schlaglaufen, Fangball, Fuchs ins Loch. Fr. Rothschild.

Klasse III. Klassenlehrer: Prof. Dr. Michel.

Religion. 4 St. a. Religion: Von der Zerstörung des zweiten Tempels bis zum Erlöschen des Gaonats. Allgemeine Wiederholung der biblischen Geschichte. b. Hebräisch. 2 St. Gebete übersetzt und erklärt. Ausgewählte Kapitel aus dem Pentateuch. Die regelmässige Konjugation. Fürwörter. Schwarz.

Deutsch. 3 St. Durchnahme von Gedichten und Prosastücken des Lesebuchs. Einzelne Gedichte wurden auswendig gelernt. Freie Vorträge der Schüler über die Stoffe der Volksbücher, über führende deutsche Männer und grosse geschichtliche Ereignisse. Lektüre von Uhlands Herzog Ernst. Mündliche und schriftliche Stilübungen, acht grössere Aufsätze, meist Klassenarbeiten. Kurze Diktate zur Einübung der Satzzeichen. Grammatische Wiederholungen. Kracauer und Hirsch.

Französisch. 6 St. a. Grammati 4 St. Plœtz-Kares, Ausg. C. UÜbungsbuch Cap. 28 52 Sprachlehre§8§ 25 28;§§ 50 73. Wiederholung des Pensums der vorhergehenden Klassen. b. Schriftliche Ubungen: 10 Klassenarbeiten, 12 Hausarbeiten; wöchentlich 1 2 mal schriftliche Ubungen in der Klasse. Sprechübungen, bes, a im Anschluss an die Lektüre leichter Stücke aus: KühnLa France et les Français(ed. Velhagen-Klasing) im Winter. Michel.

Englisch. 5 St. Dubislav und Bock: Kurzgefasstes Lehr- und UÜbungsbuch der englischen Sprache. Ausg B. Einübung der Aussprache im Anschluss an die einleitenden Kapitel S. IX VIII. Kap. 1 26: Formenlehre. Lektüre im 4. Quartal: Journey to London No. 1 7. Schriftliche UÜbungen: a. im Sommer: Kurze Diktate; b. im Winter: Wöchentlich 2 UÜbersetzungen in der Klasse, ausserdem: 20 Hausarbeiten, 6 Klassenarbeiten. Sprechübungen im Anschluss an den Anhang. Michel.

Geschichte. 2 St. Die Blütezeit des Römischen Reiches unter den grossen Kaisern. Deutsche Geschichte von dem ersten Zusammenstoss der Deutschen mit den Römern bis zum Ausgang des Mittelalters. Kracauer.

Erdkunde. 2 St. Länderkunde der aussereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Kracauer.

Mathematik. 6 St. a. Arithmetik. 3 St. Gleichungen ersten Grades mit einer Un- bekannten. Quadratwurzeln. Zerlegung in Factoren, Addition und Subtraction der Brüche. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen. b. Planimetrie. 3St. Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit der Figuren. Be- rechnung der Fläche geradliniger Figuren, Pythagoreischer Lehrsatz. Konstruktionsaufgaben. 8 Klassen- arbeiten im Jahr. Schaumberger.

Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Wiederholung und Erweiterung des bota- nischen Lehrstoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Systems der Phanerogamen. Getreidearten. Gymnospermen. Das Wichtigste über Bau, Wachstum und Ernährung der Pflanzen. Im Winter: Gliedertiere, besonders Insekten. Ubungen im schematischen Zeichnen. Levy.

zZeichnen. a. Freihandzeichnen. 2 St. Einführung in das Zeichnen von Gegenständen mit drei Dimensionen. Kisten, Kasten, Bücher, Flaschen, Krüge, Töpfe. Technik: Zumeist Bleistift und Aquarell. Skizzieren. Pinselzeichnen. Galliner. b. Linearzeichnen. Zur Teilnahme meldete sich keiu Schüler.