Jahrgang 
914
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3. öbersicht über die während des abgelaufenen Schuljahres erledigten Lehraufgaben.

Realschule. Klasse VI.

Klassenlehrer: Gut.

Religionslehre. 4 St. a. Biblische Geschichte. 2 St. Wiederholung des Pensums der Vorschule. Von der Gesetzgebung bis zum Ende der Richterzeit. Die Feste. Memorieren einiger Psalmen und Bibelsprüche. b. Hebräisch. 2 St. Leseübungen. Ausgewühlte Stücke aus dem Gebetbuch und Rahmer-Abrahams Tefilla Kezara wurden übersetzt. Grammatik: Substantiv mit Artikel; Pluralbildung; Pronomen personale. Deklination. Verb. Gut.

Deutsch und Geschichtserzühlungen. 5 St. a. Grammatik. Redeteile, Deklination und Konjugation. Unterscheidung der starken und schwachen Flexion. Lehre vom einfachen Satze. b. Rechtschreibung Wiederholung und Erweiterung der gelernten Regeln. Fortdauernde sehrift- liche Übungen in der Klasse, 14 Diktate im Jahr. Lesen. Lesen von Gedichten und Prosastücken (Fabeln, Mürchen, Erzühlungen aus der vaterländischen Sage und Geschichte, Bilder aus der Natur und aus der Erdkunde). Mündliches Nacherzühlen von Vorerzähltem und Gelesenem. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. d. Geschichtserzühlungen. Hopf und Paulsieck VI, ed. Muff. Gut.

Französisch. 6 St. Plœtz-Kares, Kurzer Lehrgang der französischen Sprache. Elementarbuch Ausg. C. Kap. 1 26. Anfangsgründe der Formenlehre: Artikel, Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Numerale. Präsens, Imperfekt, hist. Perfekt, Futur und Cond. von avoir und éêtre, der regelmässigen Verben der 1. Conjug. Sprechübungen. Fortdauernde schriftliche UÜbungen in der Klasse, 8 Extemporalien. Abteilung A: Gut. Abt. B: Hirsch.

Erdkunde. 2 St. Grundbegriffe der allgemeinen Erdkunde in Anlehnung an die nächste Umgebung. Erste Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karte. Die Provinz Hessen-Nassau. Anfangsgründe der Lnderkunde Europas. Cohn.

Rechnen. 5 St. Wiederholung der Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten. Die deutschen Maße, Gewichte und Münzen nebst Ubungen in der decimalen Schreibweise und den einfachsten decimalen Rechnungen. Seelig.

Naturbeschreibung 2 St. Im Sommer: Blütenpflanzen einfachen Baues nach vor- liegenden Exemplaren. Im Winter: Beschreibung einiger wichtiger Vertreter der Säugetiere der Heimat in Bezug auf äussere Merkmale und charakteristische Einzelheiten des Knochenbaues nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen. Mitteilangen über ihre Lebensweise. Einige Vögel. Knochenbau des Menschen. UÜbungen im schematischen Zeichnen des Beobachteten. Seelig.

Turnen. 3 St. a. Ordnungsübungen: Auflösen und Antreten in Stirn- und Flanken- reihen. Marsch in Stirn und Flankenreihen. Umzug, Gegenzug, Offnen und Schliessen der Reihen und Rotten. Staffeln zu zweien. Reihungen. b. Freiübungen: Kopfbewegungen. Arm- und Rumpf- ubungen. Stellungen und Beinübungen. Ausfall. Schlusssprung mit Drehungen. Ubungsverbindungen. Drehungen. Gangarten. Atemübung. c. Stabübungen: Schwingseil. Durchlaufen und Hüpfen. d. Schwebestangen: Gewöhnlicher Gang vorwärts und rückwärts. Liegestütz mit Armbeugen und Strecken und Beintätigkeiten. e. Tiefspringen. f. Sturmspringen. g. Leitern: 1. senk- rechte L. Steigen, Beugehang. 2. schräge L. Steigen, vor und rücklings. Hangstand, Streck- und Beugehang an Sprossen oder Holmen. 3. wagerechte L. Seit- und Querstreckhang mit Speich- und Ristgriff, Zwiegriff. Hangeln. Armbeugen und estrecken. Seitschwingen. h. Stangen und Taue: Klettern. i. Reck: Querliegehang an einem Knie; desgl. Seitliegehang, Kniewellaufschwung vorwärts.