Jahrgang 
1913
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erren llenelad Weree un de 13. September, den Todestag des Stifters, je M. 50. von den adtrat Julius Maas zu Berlin wie von Herrn Heinrich Lion, hier; ferner zur Erinnerung an den 16. Dezember von Herrn Heinrich Lion Mk. 25.. Die Jacques Lauterbach-Stiftun g bestritt für drei Schüler einen Teil der Kosten des Lebensunterhalts, aus den Zinsen der Mich. Jos. Speyerschen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Zinsen der Arthur Schwabe- Stiftung wurden bestimmungsgemäss am 10. März einem Schüler der ersten Klasse zuteil. Die Julius Maysche Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits-, Modellier- und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lotmar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler- und Schülerinnen-Bibliothek wie für die Unterweisung der Zöglinge in der Handelslehre.

VIII. Mitteilungen an die Eltern unserer Zöglinge.

I Das Schulgeld beträgt für die beiden untersten Klassen der Vorschulen

(2. und 3. Vorschulklasse der Realschule und Klassen IX und X des Lyzeums) 100 Mk.,

für alle übrigen Klassen 150 Mk. Die Einziehung erfolgt laut Vereinbarung durch die städtische Steuerverwaltung.

II. Das Reifezeugnis der Klassel der Realschule berechtigt:

1) zum bedingungslosen Eintritt in die Obersekunda der Oberreal-

schule, deren weiterer erfolgreicher Besuch nach drei Jahren die Zu-

lassung zu jeglichem Universitätsstudium ausser dem der Theologie und zum Studium auf jeder technischen Hochschule gewährleistet;

2) zum einjährig-freiwilligen Militärdienst:

3) zur Immatrikulation auf 4 Semester an den Universitäten zum Studium in der philosophischen Fakultät;

4) zur Zulassung als Hospitant an den technischen Hochschulen und Bergakademieen;

5) zum Studium an der landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin und der landwirtschaftlichen Akademie in Poppelsdorf-Bonn;

6) zum Besuch der akademischen Hochschule für die bildenden Künste in Berlin;

7) zur Zulassung zu der Prüfung als Zeichenlehrer an höheren Schulen;

8) zum Besuch der akademischen Hochschule für Musik in Berlin;

9) zur Zulassung zu der Prüfung als Turnlehrer an höheren Schulen;

10) zum Zivilsupernumerariat im Königlichen Eisenbahndienst, bei den Provinzialbehörden(mit Ausnahme der Verwaltung der indirekten Steuern), bei der Königlichen Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung

und bei der Justizverwaltung; 11) zur Zulassung als bau- und maschinentechnischer Eisenbahnsekretär

oder Eisenbahnbetriebsingenieur;