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im Knickstütz. Knickstützübungen.— Am Pferd: Wende, Kebre, Kehraufsitzen in den Sattel. Schere. Hocke, sog. Wolfssprung. Aussen- und Innenkreis, Flankenschwung. Im Längsstand des Geräts: Sprung in den Reitsitz, in den Stand und Spreizsprung vorwärts, in den Stand und vorwärts ab- grätschen. Flanke, Schraubenübung. Lüngssprung.— Spiele: Schlagball, Grenzball. Fr. Rothschild.
Stenographie. 1 St.(wahlfrei). System Gabelsberger: Verkehrsschrift beendet. Leseübungen und UÜbungen im Richtig- und Schnellschreiben. Gantter.
VoOrsochule. Klasse III.
Klassenlehrer: S. Rothschild.
Religion. 2 St. Erzählungen aus der Patriarchenzeit nach mündlichem Vortrag. Die Feste des Jahres. Einige Bibelverse und kleine Gebete wurden auswendig gelernt. S. Rothschild.
Deutsch. 11 St. a. Anschauu ngsunterricht: Stoffe aus der Welt des Grossstadt- kindes wurden angeschaut und besprochen, die Kinder durch Erzühlung ihrer eigenen Erlebnisse und Beobachtungen zu gelänfigem Sprechen und klarem Denken angeleitet. Kleine Gedichte und Sprüche wurden gelernt. b. Lesen und Schreiben: Lesen der deutschen und lateinischen Druckschrift nach der Fibel und Wolgasts„Kinderreimen“. Ubungen im Schönschreiben. Kleine Diktate und Ab- schriften. Geschlechts- und Hauptwort; Einzahl und Mehrzahl; Eigenschafts- und Tätigkeitswort. c. Malen und Singen: Die Gegenstände des Anschauungsunterrichts wurden mit Pastellstiften auf Papier gezeichnet, Gedichte, Märchen und Erzählungen illustriert. Kleine Lieder und Kinderreime wurden gesungen. S. Rothschild.
Rechnen. 5 St. Die vier Rechnungsarten im Zahlenkreise von 1— 20 mit benannten und unbenannten Zuhlen in mündlichen und schriftlichen Übungen; vom zweiten Quartal an Anwendung
von Ziffern. S. Rothschild. Klasse II.
Klassenlehrer: Heinemann.
Religion 4 St. a. Biblische Geschichte. 2 St. Vom Beginn der Wüstenwanderung bis zu Samuel in biographischer Darstellung. Memorieren ausgewühlter Bibelverse. Die Feste. b. Hebräisch. 2 St. Lesen und Ubersetzen der Fibel und ausgewählter Ubungen des Gebetbüchleins von Rahmer-Abraham. Heinemann.
Deutsch. 8St. a. Lesen deutscher und lateinischer Schrift. Wiedererzählen des Gelesenen. Erlernen kleiner Gedichte und kurzer Prosastücke.(Paulsieck, ed. Muff VIII). b. Übungen im Rechtschreiben. Einführung in die Dehnung und Schärfung. Silbentrennung. c. Unterscheidung von Substantiv, Adjektiv, Verbum. Heinemann.
Rechnen. 5 St Die vier Rechnungsarten im Zahlenkreise von 1— 200 mit benannten und unbenannten Zahlen.(Bangert: Übungsbuch, 2. Heft.) Heinemann.
Turnen. 2 St. a. Ordnungsübungen: Bildung der Stirn- und Flankenreihe, Auflösen und Bilden der Reihen mit Laufen,% Drehungen, Ubungen im Gehen. b. Freiübungen: Arm- und Rumpfübungen, Beinstellen vor- und seitwärts, Rumpf- mit Atemübungen. c. Stabübungen: Stabheben und schwingen mit Rumpftätigkeiten. d. Ringe: Handstand mit Beintätigkeiten. Streck- hang und Beugehang mit Beintätigkeiten. e. Reck: Hangstand mit Arm- und Beintätigkeiten, Seit- stütz. f. Barren: Seitliegehang vorlings an einem oder beiden Beinen. Armbeugen und Strecken. g. Stangen: Kletterschluss im Beugehang an 2 u. 1 Stange. Klettern. h. Leiter: Steige- und Hangübungen. i. Gleichgewichtsübungen. k. Volkstümliche UÜUbungen und Spiele: Weitspringen, Hochspringen, Tiefspringen, Laufspiele in der Ringsäule, Schnellauf, Tauziehen, Wander- ball, Stossball. Niemeyer.


