Jahrgang 
1909
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größten gemeinsamen Teilers zweier Zahlen; Ausziehen von Quadratwurzeln. Gleichungen

ersten Grades. Planimetrie: Lehre vom Kreise und der Gleichheit der Figuren. Geometrische

Orter; Konstruktionsaufgaben. Einfache Berechnungen mit Hülfe des Pythagoreischen Lehrsatzes. Reinhardt.(Börner).

8. Naturkunde: 3 St. S. Planzenkunde: Gräser, insbesondere die einheimischen Getreidegräser; die einheimischen Nadelhölzer. Sporenpflanzen, besonders Farne, Schachtel- halme, Bärlappgewächse und Pilze. Beobachtungen und Versuche zum Verständnis der Lebens- erscheinungen der Pflanzen. W. Tierkunde. Weichtiere und niedere Tiere. Überblick über das Tierreich und Wiederholungen aus dem Gesamtgebiete der Tierkunde mit UÜbungen im Beobachten lebender Tiere und im Zergliedern. Grundbegriffe der Tiergeographie.

Neumann.

9. Zeichnen: 2 St. Entwickelung der Grundgesetze der Perspektive und Schatten- lehre, verbunden mit Skizzierübungen im Schulhofe und in der Umgebung des Gebäudes. Zeichnen nach gradflächig begrenzten Körpern und Gegenständen. Zeichnen nach Drehkörpern und entsprechenden Gegenständen mit Licht- und Schattenangabe, Schmetterlinge, Vogelfedern, Vogelköpfe und Vogelfüße in Blei-, Feder-, Pastell- und Aquarelltechnik. Zeichnen aus dem Gedächtnis. Freund.

10. Schreiben: 1 St.(Gemeinschaftlich mit Schülern der Kl. IIIr). Deutsche und lateinische Schrift nach Vorschrift an der Tafel. Hieran nahmen im S. 12, im W. 11 Schüler teil. Fries.

Obertertia.

Klassenlehrer Oberlehrer Dr. Gündel.

la. Evangelische Religionslehre: 2 St. Das Reich Gottes im A. T. auf Grund entsprechender biblischer Abschnitte. Luthers Leben, Reformationsschriften und ein kurzer Abriß der Reformationsgeschichte. Herchenröder.

1b. Katholische Religionslehre: 2 St.(Vereinigt mit IIz). Die katholische Glaubens- und Sittenlehre nach König, Handbuch für den katholischen Religionsunterricht. in den mittleren Klassen. HymnusPange lingua. Rath.

2. Deutsch: 3 St. Lektüre aus dem Lesebuch von Liermann-Pappritz, Balladen von Schiller und Uhland; Homers Ilias und Odyssee; Uhland, Ernst von Schwaben. Erlernen und Wiederholen von Gedichten. Grammatische Wiederholungen im Anschluß an die Lektüre und die Aufsätze. UÜbungen im freien Wiedererzählen. Einiges aus der Poetik und Metrik. Monatlich ein Aufsatz. Gündel.

3. Latein: 8 St. Wulffs Lese- und UÜbungsbuch, Stück 70 bis Schluß. Caesar de bello Gallico 1, 14; 2, 15 33; 3, 1 16. Kriegswesen zu Caesars Zeit. Satzlehre von Reinhardt- Wulff-Bruhn:§ 1 62. Beendigung und fortwährende Wiederholung der Formen- lehre. UÜbersetzungsübungen nach den Aufgaben zum Übersetzen ins Lateinische von Wulff und Bruhn, I. und II. Teil. Wöchentlich eine Ubersetzung, meist Klassenarbeiten.

Gündel.

4. Französisch: 4 St. Lesestoff: Kühn, La France et les Français(Velh.& Klas.); Molière, le Malade imaginaire(als Vorbereitung für die Theateraufführung der Truppe des Herrn Roubaud aus Paris). Ausgewählte Gedichte aus der Sammlung von Gropp und Haus- knecht. Kursorische Behandlung einiger Anschauungsbilder von Hirt. Die Sprachstoffe wurden in französischer Sprache durchgearbeitet; UÜbung der Schüler im freien Vortrag des Inhalts vor der Klasse, im Lesen mit verteilten Rollen und im Extemporieren. Wiederholung und Erweiterung des grammatischen Lehrstoffs, insbesondere Durchnahme des Konjunktivs, der zum Gegenstand eingehender mündlicher und schriftlicher Untersuchungen am verarbeiteten