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einzelnen Herren des Kollegiums ein: Fräulein Froelich, Herr cand. min. Neuhaus, die Herren Kandidaten Hitzeroth, Löwe, Dr. Schnabel, Dr. Uhrig. Ihnen allen sei für die uns gewährte freundliche Unterstützung der beste Dank der Schule ausgesprochen.
Außerdem gilt unser verbindlichster Dank für die der Schule gewidmete hingebende Arbeit Herrn Gernroth, der von Ostern bis Herbst 1904 die 3. überzählige Vorklasse über- nommen hat, und Herrn Moser, der nach dem Dahinscheiden des Herrn Huber für diesen eingetreten ist. Besonderer Dank gebührt Herrn Dr. Schulte, der während des ganzen Schuljahres Herrn Oberlehrer Dr. Hõöfer vertreten hat, für die sorgfältige, anregende Arbeit, durch die er seine Schüler gründlich zu fördern verstand, sowie für das der Schule in jeder Hinsicht bewiesene große Interesse. Wir wünschen ihm, daß er in seiner neuen Stellung als Oberlehrer zu Kreuznach mit gleichem Erfolge wirken möge..
Mit Schluß des Schuljahres gibt Herr G. Kaul von der Merianschule den Turn- unterricht bei uns auf, nachdem er ihn fünf Jahre hindurch zumeist in den oberen Klassen mit großem Erfolge erteilt hat. Wir alle wissen, was Herr Kaul für die Ausbildung des Turnunterrichts und der volkstümlichen Spiele an unserer Schule geleistet hat. Wie er es verstanden hat, unsere Schüler für die Turnerei zu interessieren, ja zu begeistern, ist uns von den turnerischen Vorführungen der Hundertjahrfeier noch in lebhafter Erinnerung.
So sprechen wir Herrn Kaul für die durch seine Sachkenntnis und eifrige Arbeit erzielte Förderung unseres Turnbetriebs den herzlichsten Dank der Schule aus.
Der Frankfurter Reformplan.
Auch in diesem Jahre unterzog Herr Provinzialschulrat Dr. Kaiser den lateinischen Unterricht einer Revision, die das vorjährige Ergebnis bestätigte, nämlich, daß das Reform- Realgymnasium recht wohl mit fünf anstatt sechs Stunden Latein in den beiden Primen auskommen kann. Die gleichzeitig abgehaltene Revision des naturwissenschaftlichen Unterrichts zeigte die Zweckmäßigkeit der Erhöhung der Stundenzahl dieser für die Realgymnasien so wichtigen Fächer.
Zwischen den beiden Schwesteranstalten, dem Wöhler-Realgymnasium und der Musterschule, finden Beratungen statt, um den Lehrplan in den naturwissenschaftlichen Fächern einheitlich zu gestalten und weitere Anregungen für eine gründliche Ausnützung der je 3 Stunden Naturbeschreibung in Quarta, Unter- und Obertertia zu geben.
IV. Statistische Mitteilungen. A. Übersicht über die Schülerzahl im Schuljahre 1904/1905.
A. Realgymnasium. B. Vorschule. 8 h 1. n. N v vI Sa. 11 2 3 2, Sa.
— be 1. Bestand am 1. Februar 1904.... 15 7 16 33 38 31 36 41 42 259 47 44 42— 133 2. Abgang bis Schluß d. Schulj. 1903/1904 15— 1 8 1 2 2— 3 32 7— 7 3a. Zugang durch Versetzung zu Ostern.. 7 11 24 35 26 33 40 39 40 255 43 42 8⁵ 3b. Zugang durch Aufnahme zu Ostern— 1— 3 1 3 1 2 3 14— 1 45 38 84 4. Bestand am Anfang d. Schulj. 1904/1905=/ 7 12 V 28 39 29 39 42 42 43 281 43 44 45 38 170 5. Zugang im Sommerhalbjahr.....—— 2 V— V—— 2——— 1 1 6. Abgang im Sommerhalbjahr.....— 1 3 1——— 1— 6 3 2— 4 9 7. Zugang durch Aufnahme zu Michaelis———— 1—== V— 1 2 V 2— 2 6 8. Bestand am Anfang d. Winterhalbjahres 7 11 27 38 30 39 42 41 43 278] 42 44 45 37 168 9. Zugang im Winterhalbjahr.....————— V——-—— 2——— 2 10. Abgang im Winterhalbjahr.....————————————— 1 ʃ— 1 11. Bestand am 1. Februar 1905..... 7 11 27 38 30 39 42 41 43 278 44 44 44 37 169 12. Durchschnittsalter am 1. Februar 1905. 19 17,85 16,88 15,91 14,52 13,80 u) 11, 56 10,37—[9,39 7,95 7,70 7,04—


