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Quinta. . Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Weidemann.
1 a. Evangelische Religionslehre: 2 St. Biblische Geschichten des N. T. nach Schäfer. Katechismus: Wiederholung der Aufgabe von Sexta; Erklärung und Einprägung des 2. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Katechismussprüche und Lieder Nr. 28, 70, 159, 315 nach dem Frankfurter Gesangbuch. Wiederholung der Lieder von Sexta.
Herchenröder. 1b. Katholische Religionslehre: 2 St. mit VI. 1. Hauptstück: Von dem Glauben. Das hl. Meßopfer. Die biblischen Geschichten des Alten Testamentes. Kirchen- lieder und Gebete. Beul.
2. Deutsch: 4 St. Lesen von poetischen und prosaischen Stoffen aus dem Lesebuch von Liermann-Schmidt. Erste Versuche im Gliedern und regelmäßiges Nacherzählen des Gelesenen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten.— Grammatike: Wiederholung des einfachen Satzes, der einfach erweiterte und das Notwendigste vom zusammengesetzten Satze. Wöchentliche Diktate zur Einübung der Rechtschreibung und der Zeichensetzung. Seit Herbst abwechselnd mit den Diktaten Aufsätzchen in Form von kleinen Erzählungen.
Weidemann.
2 b. Geschichte: 1 St. Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer. Weidemann.
3. Französisch: 6 St. a) Mündliche Uhungen: Durcharbeitung einer Auswahl von Lesestücken durch Sprech- und Leseübungen und dialogische Behandlung. Sprech- übungen über die Hölzelschen und Hirtschen Bilder sowie die Umgebung des Schülers. Erlernen und Singen von Gedichten. Der vorgeschriebene grammatische Lehrstoff, insbesondere das Zeitwort, wurde in Anlehnung an den gebotenen Sprachstoff gewonnen und durch mannigfache Ubungen befestigt. Zusammenstellung der gebräuchlichsten im Sprech- und Lesestoff vorkommenden unregelmäßigen Zeitwörter. Der Lehrstoff der Sexta wurde stetig wiederholt und erweitert.— b) Schriftliche Ubungen: Diktate, Beantwortung von französisch gestellten Fragen, Niederschrift von auswendig Gelerntem, Beschreibung von Anschauungsbildern und grammatische UÜbungen, namentlich über das regelmäßige Zeitwort. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Walter.
4. Erdkunde: 2 St. Die Erde als Himmelskörper. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus, des Reliefs und der Karten. Physische und politische Erdkunde Deutschlands. Einfache allgemeingeographische Grundbegriffe im Anschluß an den Unterrichts- stoff. Erdkundliche Ausflüge. Einfache Kartenskizzen. Weidemann.
5. Rechnen: 5 St. Die vier Grundrechnungsarten in gemeinen Brüchen. Dezimal- brüche. Einfache Aufgaben der Regeldetri. Wiederholung der Maße und Gewichte.— Im Winterhalbjahr: Geometrisches Zeichnen und Einführung in die Planimetrie. Lehre von den Geraden und Winkeln. Reinhardt.
6. Naturbeschreibung: 2 St. S. Pflanzenkunde: Vollständige Kenntnis der äußeren Organe der Blütenpflanzen. Beschreibung mitgebrachter Pflanzen und Vergleichung mit ver- wandten gleichzeitig vorliegenden Arten. Einführung des Begriffs„Familie“.— W. Tierkunde: Reptilien, Amphibien und Fische. Wiederholungen. Reinhardt.
7. Zeichnen: 2 St. Spielendes Zeichnen, sich anschließend an das von Kindern beliebte Zeichnen in der Kinderstube. Zeichnen nach einfachen Gebilden aus der Umgebung und dem Anschauungskreise der Kinder, welche sich leicht in flächenhafter Weise darstellen lassen, mit Kohle, Pastellfarbe, Pinsel und Blei: Stock, Ball, Hantel, Perle, Schnur, Reifen, verkürzter Reifen, Pflaumen(elliptische Formen), Eiform, Lineal, Winkel, Heft u. a.; Werkzeuge: Hobel, Bohrer, Säge u. a. Einfache Pflanzenblätter. Ausgiebige Verwendung der Farbe. Modellieren: Einfache Gebilde aus den zum Zeichnen bestimmten Motiven: Ball, Hantel, Pilz u. a. Freund.
8. Schreiben: 2 St. Deutsche und englische Schrift mit Benutzung der Müllerschen Vorlagen. Deutsches Heft d, Englisches Heft c. Huber.


