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IIII 2 St. w. Das Reich Gottes im N. T. Lesung entsprechender biblischer Abschnitte. Ein- gehend die Bergpredigt auch Gleichnisse.— Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechismus und des in den vorangegangenen Klassen erworbenen Spruch- und Lieder- schatzes. Erklärung einiger Psalmen.— Reformationsgeschichte im Anschluss an ein
Lebensbild Luthers.
II. 2 St. w. Bibellesen behufs Ergänzung der in Unter- und Obertertia gelesenen Abschnitte. Erklärung eines der synoptischen Evangelien.— Wiederholung des Katechismus und Aufzeigung seiner inneren Gliederung.— Wiederholung von Sprüchen, Liedern und Psalmen.
Anmerkung: Gewählt wurde das Evangelium Matthäi.
III 2 St. w. Erklärung der ganzen Apostelgeschichte. Lesung von Abschnitten anderer neu- testamentlicher Schriften.— Wiederholung von Katechismus, Sprüchen und Liedern.
Ie 2 St. w. Kirchengeschichte unter Beschränkung auf die für die kirchlich-religiöse Bildung der evangelischen Jugend unmittelbar bedeutsamen Stoffe: Das Judenchristentum, die Paulinische Auffassung über Person und Werk Christi, Augustinus, Pelagius, die Ent- wickelung der römisch-katholischen Kirche, die Reformation und ihre Vorbereitung, die wichtigsten Richtungen in der Fortentwickelung der evangelischen Kirche, auch neuere Sekten, wie Methodisten, Baptisten, Irwingianer.— Erklärung neutestamentlicher Schriften: Das Evangelium Johannis und leichtere Briefe.—(Galater-, Philipper-, Jako- pus-, 1. Korintherbrief, Brief an Philemon).
1I 2 St. w. Glaubens- und Sittenlehre in Gestalt einer Erklärung der Artikel I— XVI, VIII und XX der Conf. Augustana nach vorgeschichtlicher kurzer Einleitung über die drei alten Symbole. Erklärung neutestamentlicher Schriften: des Römerbriefes u. s. w.
b. Katholische Religion.
Bis zum Erlaß näherer Bestimmungen bewendet es bei der gegenwärtigen Ordnung.
2. Deutsch.
VI 4 41 St. w. Grammatik: Redeteile und Glieder des einfachen Satzes. Unterscheidung der starken und schwachen Flexion.(Terminologie durchaus in Übereinstimmung mit dem lateinischen Unterricht.) Rechtschreibeübungen in wöchentlichen Diktaten in der Klasse. — Lesen von Gedichten und Prosastücken(Fabel, Märchen, Erzählungen aus der vater- ländischen Sage und Geschichte.— Mündliches Nacherzäühlen von Vorerzähltem. Aus- wendiglernen und verständnisvolles Vortragen von Gedichten. 1 St. s. Geschichte.
V 2+ 1 St. w. Grammatik: Der einfache und erweiterte Satz. Das notwendigste vom zu- sammengesetzten Satze. Rechtschreibe- und Interpunktionsübungen in wöchentlichen Diktaten in der Klasse.— Mündliches Nacherzählen, erste Versuche im schriftlichen Nacherzühlen, im 1. Halbjahre in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit. Aus- wendiglernen von Gedichten wie in VI. 1 St. s. Geschichte.


