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technische Regel, in einem Schaltmondjahre sich von der Sommerwende um 19 Tage zu entfernen und im gemeinen Jahre sich ihr um 11 Tage zu nähern.
Nehmen wir an der Initialneumond einer Oktaeteris falle auf die Sommerwende, setzen wir ferner, um einen festen Anhaltspunkt zu haben, das Solstitium sei am 27. Juni des betreffenden julianischen Jahres beobachtet worden, bezeichnen alsdann die Sommerwende allgemein durch S, vier Jahre später durch S 1, wiederum 4 Jahre später durch S—+. 2 u. s. f. sowie die Schaltmondjahre durch ein vorgesetztes B, so ergiebt sich, auf Grund der oben gegebenen Andeutungen, für zwei aufeinander- folgende Oktaeteriden das folgende Schema:
B 1. Jahr(384 Tage)— S= 27. Juni 2.„(354„)= 8+ 19= 16. Juli B 3.„(384„)=— 8+ 19— 11= 5.„ 4.„(355„!)= 84 2. 19— 11= 24.„ 5.„(354„)=(S+. 1) 4 2.19— 2.11= 13.„ B 6.„(384„)=(§+ 1)+ 2.19— 3. 11= 2.„ 7.„(354„)=(+ 1) 4 3.19— 3.11— 21.„ 8.„(355„ 1)=(S+ 1)+ 3.19— 4.11= 10.„ B 9. Jahr(384 Tage)=(S+. 2)+ 3.19— 5.11= 29. Juni 10.„(354„)=(S+ 2)+ 4.19— 5.11= 18. Juli B 11.„(384„)=(S+ 2) 4 4.19— 6.11— 7.„ 12.„(355„ 4)=(8+ 2) 4 5.19— 6.11= 26.„ 13.„(354„)=(S+ 3)+ 5. 19— 7.11= 15.„ 5 14.„(384„)=(§ 4. 3) 1. 5. 19— 8.11— 4. 15.„(354„)=(S* 3)+ 6.19— 8.11— 23.„ 16.„(354„ 1)=(§+ 3)+ 6.19— 9.11— 11.„ B 17. Jahr(384 Tage)=(S+ 4)+† 6.19— 10.11— 1— 30. Juni 18.„(354„)=(S 4. 4)+ 7.19— 10 11— 1= 19 Jul 19.„(354„)=(S 4) † 7.19— 11.11— 1= 3.„ B 20.„(385„ ¹)=(S 4 4) † 7.19— 12. 11— 1= 27. Juni
u. s. f. u. S. f.
Was die julianischen Data der vorstehenden Tabelle betrifft, so haben wir angenommen und werden es demnächst rechtfertigen, daß der julianische Schalttag mit dem griechischen stets in das- selbe Jahr fällt, nur etwa 4 Monate früher, in den Februar statt in die Nähe der Sommerwende.
Aus der Tabelle ersehen wir nun sofort, daß die Regel:
Neujahrstag= Sommerwende+ n. 19— p. 11 für die zwei ersten Oktaeteriden(eine Dioktaeteris) ohne Unterbrechung besteht, dann aber, infolge des mangelnden Schalttages im 16. J ahre, eine Differenz von einem Tage eintritt, welche nun offenbar während der ganzen zweiten Dioktaeteris sich erhält. Was das Platonische Princip in astronomischer, das ist die vorliegende Regel in chronologisch-technischer Beziehung. Beide durchziehen die attische Zeitrechnung wie zwei rote Fäden; ihre allmähliche Entwickelung bliebe unverständlich, wenn es anders würe.
Wir hatten in der 2. Oktaeteris die Wahl, den Schalttag dem 12. oder 16. Jahre einzufügen. Es wurde das 12. Jahr genommen, weil für dieses die größzere Wahrscheinlichkeit spricht. Denn einmal wurde dadurch die Durchbrechung der mehr erwühnten chronologisch-technischen Regel möglichst
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