Jahrgang 
1889
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16 Satz mit seinen Bestimmungen im Anschluß an den lateinischen Unterricht. Alle 14 Tage ein Diktat oder eine schriftliche Wiedererzühlung. Bernhard. 1

3. Latein. 7 St. w. Die unregelmäßige Formenlehre nach Perthes, lat. Formenlehre, latein. Lesebuch und Wortkunde für Quinta. Durchschnittlich 1 Exercitium oder Extemporale jede Woche. Bernhard.

4. Französisch. 5 St. w. Plötz, Elementargrammatik, Lektion 1 66. Mündliche und schriftliche Übungen, wöchentlich eine häusliche schriftliche Arbeit zur Korrektur des Lehrers. Extemporalien. Dr. Forte.

5. Geschichte. 1 St. w. Griechische und römische(und deutsche) Sagen, einzelne Abschnitte aus der griechischen, römischen und deutschen Geschichte im Anschlußz an das deutsche Lesebuch. Bernhard.

6. Geographie. 2 St. w. Wiederholung und Erweiterung des Pensums der Sexta. Asien, Afrika, Amerika, Australien nach Seydlitz, Grundzüge u. s. W. Dr. Forte.

7. Geometrische Formenlehre. 1 St. w.(Gebrauch von Zirkel, Lineal, Reißfeder und Transporteur.) Zeichnen gerader Linien und von Kreisen(zuerst mit Blei, dann mit Ziehfeder). Messen gerader Linien, Addition und Subtraktion derselben. Zeichnung von Winkeln, Benennung derselben; Anwendung des Transporteurs. Sätze von Neben- winkeln, Scheitelwinkeln, Wechselwinkeln u. s. w., durch Ausmessen mit dem Traus- porteur abgeleitet. Zeichnen von versch. Figuren. S.: Dr. Reinhardt. W.: Huber.

8. Rechnen. 3 St. w. Die 4 Species in gemeinen Brüchen, mündlich und schriftlich mit vielen praktischen Aufgaben. Becker und Paul, Aufgaben u. s. w. T. II. S.; Dr. Reinhardt. W.: Huber.

9. Naturbeschreibung. 2 St. w. S.: Einführung des Begriffs der Pflanzenfamilie durch Be- trachtung und Beschreibung von Pflanzen mit leicht erkennbarem Familiencharakter. W.: Säugetiere und Vögel. Dr. Reinhardt.

10. Schreiben. 2 St. w. Deutsche und englische Schrift in genetischer Folge unter Zugrunde- legung der Vorlagen von Müller(Deutsch Heft C, Englisch Heft B). Sopp.

11. Zeichnen. 2 St. w. Zeichnen nach den gemischtlinigen Wandtafeln von Wohlien. L. Kratz.

Sexta, Ostercötus(32 Stunden w. einschl. Turnen und Gesang). Ordinarius: Dr. Höfler.

la. Evangelische Religionslehre. 3 St. w. Geschichte des A. T. nach Schäfer u. s. w. Die zehn Gebote wurden erklärt und gelernt. Kirchenlieder nach dem Kanon. Huber.

1b. Katholische Religionslehre. 2 St. w. S. Quarta.

2. Deutsch. 3 St. w. Lektüre aus Hopf und Paulsiek, deutsches Lesebuch für Sexta. 12. Gedichte wurden auswendig gelernt. Grammatik(im Anschluß an den lateinischen Unterricht): Die Wortarten, der einfach erweiterte Satz(Attribut, Objekt, adverbiale Bestimmung). Ubung im Rechtschreiben nach Diktaten und in freien Niederschriften gelernter oder bloß eingeübter Stücke. Dr. Höfler.

3. Latein. 8 St. w. Regelmäßige Formenlehre nach Perthes. Übersetzen aus dem Lesebuche für Sexta von Perthes Nr. 1 100. Erlernen der dazu gehörigen Vokabeln aus Perthes

Wortkunde für Sexta. Regelmäßige schriftliche UÜbersetzungen und Extemporalien wöchentl. Dr. Höfler.