Jahrgang 
1888
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Technischer Unterricht.

a. Turnen in 2 Abteilungen.

1. Klasse I. S. Oster- und Michaeliscötus vereint. W. Ostercötus allein. 2 St. w. Huber. Es war kein Schüler dispensiert.

2. Klasse II. Ostercötus. Dispensiert war 1 Schüler. Müller. Der Danneberg'sche Plan wurde zu Grunde gelegt.

b. Singen. 2 Abteilungen.

1. Klasse I. S. Oster- und Michaeliscötus. W. Ostercötus. 1 St. w. Volkstümliche Liedchen aus dem Anschauungskreise des Kindes. Bekannte und leichte Volkslieder. Stimmbildungs-

übungen. S. Müller, W. J. Bautz.

Klasse II. S. Oster- und Michaeliscötus. W. Ostercötus 1 St. w. Volkstümliche Liedchen aus dem Anschauungskreise des Kindes. Müller.

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Zu den Spielen auf dem gemeinsamen Spielplatze, dem Altaracker vor dem Eschenheimer Thore, fanden sich nicht genug Teilnehmer, auf dem Schulhofe spielten Sexta und Quinta unter Leitung des Herrn Fellenberg an 11 Nachmittagen.

II. Verfügungen der vorgesetzten Behörden.

12. März 1887. Kgl. Prov.-Schulkollegium teilt Ministerialverfügung mit, datz im Rechenunterricht der bei den Behörden eingeführte Satz: das Ries Papier zu 1000 Bogen als Einheit zu Grunde zu legen ist..

20. April. Das Kuratorium der städtischen höheren Schulen zeigt an, daß Herr Ober- lebrer Lentz in die 2te Gehaltsklasse eingewiesen ist.

27. April. Das Kgl. Prov.-Schulkollegium überweist den Kandidaten des höheren Schulamts, Herrn Hermann Zülch, der Musterschule vom 1. Oktober an zur Abhaltung des Probejahrs.

25. April. Kgl. Prov.-Schulkollegium teilt Ministerialverfügung mit, daß alle Nicht- preußzen, auch wenn sie im Schulorte ihre Wohnung haben, als Ausländer in den statistischen Nachrichten über den Besuch der höheren Lehranstalten aufzuführen sind u. s. W.ʒ

11. Mai. Das Kuratorium der höheren Schulen teilt mit, daß Herr Weidenbusch, Lehrer am Gymnasium mit Beaufsichtigung der Turuspiele beauftragt sei.

10. Mai. Das Kgl. Prov.-Schulkollegium verfügt gemäß Ministerialerlaß vom 17. April 1883, daß zu jedem an ersteres gerichteten Urlaubsgesuche der Dirigent der betr. Anstalt in seinem Begleitschreiben auch die Ansicht des Kuratoriums über den vorliegenden Fall, bezw. die Bedenken, welche bei demselben etwa obwalten sollen, zur Kenntnis des Prov.-Schulkollegiums zu bringen habe. Desgleichen weist es die Dirigenten an, wenn es sich um die Beschäftigung