q. Theaterbesuch.
Für mehrere Theatervorstellungen und Konzerte hat uns der Bund für Volksbil- dung kostenlos Eintrittskarten zur Ver-— fügung gestellt. Die Schülerinnen der U II
und O III haben mit großer Freude davon Gebrauch gemacht. Dem Bund sei auch an dieser Stelle gedankt.
D. Elternbeirat und Elternvereinigung.
Der Elternbeirat wurde im Jahre 1928 gewählt. Seine Mitglieder sind: Herr Re- gierungsbaumeister Otto Nold, Hochmuhl. 5, als Vorsitzender; Frau Johanna Probst, Brüningstraße 32, Herr Dr. Wilhelm Em- merich, Karlstädter Weg 6, Herr Dr. Emil Meyer, Dalbergstr. 8, Frau Anna Laden-
dorf, Zuckschwerdtstr. 1., Herr Dr. Emil Beniers, Gebeschusstr. 56., Herr Wilhelm Rösch, Unterliederbach, Euckenstr. 12.
Er veranstaltete im Berichtsjahre 1 El- ternversammlung, deren Thema die Be- rufswahl der Mädchen war. Als Rednerin war Frau Klüssendorf vom Berufsamt Frankfurt a. M. gewonnen worden. Die
E. Verschiedenes.
a. Das Gebäude.
Das Schulgebäude war ursprünglich ein Privathaus; es ist durch An- und Um- bauten seiner gegenwärtigen Bestimmung angepaßt worden, reicht aber für die Be- dürfnisse des Unterrichts weder nach der Zahl noch der Größe der Zimmer aus. Es umfaßt 9 Klassenräume, einen Zeichensaal, eine Turnhalle, die auch dem Musikunter- richt dienen muß, ein Physikzimmer mit einem Lehrmittelraum, einen physikali- schen Arbeitsraum, ein Kartenzimmer, ein Damen- und ein Lehrerzimmer und ein Sprechzimmer. Ein besonderer Raum für den Nadelarbeitsunterricht fehlt leider.— Im Ober- und Unterstock des Hauses be- findet sich je ein Waschraum mit den er-
b. Lehr- und Lernmittel.
Sie wurden im Berichtsjahre vermehrt
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Versammlung war von den Eltern und den älteren Schülerinnen gut besucht.
Die Elternvereinigung wurde am 13. November 1928 gegründet. Ihr Vorsitzen- der ist Herr Dr. Emmerich, Karlstädter Weg 6. Sie zählt über 100 Mitglieder. Ihr Zweck ist, das Gefühl der Kameradschaft- lichkeit unter den Schülerinnen zu ver- tiefen, die Beziehungen innerhalb der Elternschaft fester zu knüpfen und durch Jahresbeiträge Mittel aufzubringen, um die körperliche und geistige Entwicklung der Schülerinnen zu fördern. Der Mindest- beitrag für jedes Elternpaar beträgt 3 RM jährlich.
forderlichen Nebenanlagen.— Die Lehrer- bibliothek ist in einem viel zu kleinen Zimmer des Dachstockes untergebracht.— Für die Klassen Va, VIa und VIb sind Räume im alten Rathaus eingerichtet wor- den, ein Notbehelf, der viel Zeitverlust und manche Unbequemlichkeit mit sich bringt. Alle Räume sind wohnlich und entsprechen den gesundheitlichen An- forderungen.
Der Schulhof, der zugleich als Turn- platz dient, ist für die große Zahl der Schülerinnen und die Turnabteilungen zu klein. Es ist dringend erforderlich, daß der geräumige Hof hinter dem alten Rat- haus als Spielplatz eingerichtet wird
und ergänzt.


