Jahrgang 
1929
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2. Verfassungsfeier am II. August 1928. 1I. Orchester: Schubert, Marche héroique. 2. Gedicht: Klopstock, Vaterland. 3. Lied: Wie schön bist Du, mein Vaterland. 4. Gedicht: Dehmel, Vorlesung. 3. Lied: Wann wir schreiten. 6. Ansprache: St. R. Dr. Müller. 7. Deutschland, Deutschland über alles.

3 Am II. September wurde ein Haydn-Chopin-Bériot-Abend veranstaltet. I. Klaviertrio No. I in G' Haydn. 2. Polonaise in cis: Chopin. 3. Air varié No. 6 in A: Bériot. 4. Mazurka in B: Chopin! 5.[ Teil des I. Satzes aus dem Violinkonzert No. 2 in h: Bériot. 6. Klaviertrio No. IX in B: Haydn 7. Letzter SatzRonde russe a. d. Violinkonzert No. 2: Bériot. 8. Fantasie im romptue: Chopin Ausführende: Klavier: Wilhelm Bender O Ib, Hermann Schmidt U IIb; Violine: Mr Börner dl. Cello: Georg Sack U IIb.

4. Am 24. November 1928 fand eine Gedenkfeier zu Franz Schuberts 100. Todestage(geb. 3I. I. 1797, gest. 19. 11 1828) statt. Vortragsfolge: I. Chor: a) Sanctus(aus der deutschen Messe, Text von J. Ph. Neumann); b) Wanderers Nachtlied(Text von J. W. v. Goethe). 2. Sonatine für Violine und Klavier; a) Andante, b) Allegro(Nollau U la, Heinrich O 1b). 3. Orchester: Heroischer Marsch in D-dur. 4. Ansprache von St. R. Dr. Gennrich. 5. Orchester: Aus der V. Symphonie in B-dur; II. Satz: Andante con moto; III. Satz: Menuett. G. a) Impromptu, b) Moment musical: für Klavier(W. Bender O Ib). 7. Orchester: Marsch der aus dem Sarazenenkriege heim- gekehrten Ritter aus der Oper:Der häusliche Krieg.

5. II. Dezember. Musik-Abend der U IIb.

6. Weihnachtsfeier 1928. Vortragsfolge: I. Chor: Es ist ein Ros' eentsprungen. 2.Weihnachten v. Stilgebauer(Peschel UI IIc). 3.Des fremden Kindes heiliger Christ v. Rückert(Villinger V). 4. Largo für Violine und Klavier v J. S. Bach. 5. Ansprache. 6. Erzgebirger Krippenspiel: a) Hirten- musik von J. S. Bach, b) Hirtenszene; dazwischen:Fürchtet euch nicht etc.: Solo Finkenauer Vb; Ehre sei Gott in der Höhe, Sstimmig; c) Adagio für Violine u. Klavier v. J. S. Bach; d)In dulci jubilo, 2 st. Chor mit 2 Geigen; e) Herodes und die 3 Weisen; f)Stille Nacht, heilige Nacht, 2 st. Chor; g) Krippenszene, Hirten; h)Schlaf wohl, Du Himmelsknabe Du, 2 st. Chor; i) Krippen- szene: die 3 Weisen; k) Harmoniumspiel:Susanni, susanni, 2 st. Chor. 7. Allgemeiner Gesang: O du fröhliche, o du selige.

7) Am II. Januar 1920 boten Schüler selbständige Leistungen dar unter dem Thema: Musik, Dichtung, Malerei der Liebig-Schüler. Vortragstolge: I. Einleitende Worte: Julius Grieger O la, 2. Marsch für Violine: Der Vagant: Georg Sack U IlIb, 3. Sprechchor, dem Radio gewidmet: Heinz Schmiedt O IIb, 4 Allegro vivace für 2 Violinen: Heinz Sack O Ib(I. Violine Hans Börner, II. Violine Georg Sack), 5. Gedicht: Töne: Heinz Schmiedt O Ilb(Vorgetragen von Walter Scheler), 6. Taran- tella für Klavier: Heinz Corvinus O IIb, 7. Freies Spiel auf dem Harmonium: Alexander Morawietz Ola, 8. Gedicht: Emil Horst O Ib(vorgetragen von Wilhelm Bender), O. Lied: Sommerbild von Friedrich Hebbel, vertont von Albert Mohr O IIb, 10. Freies Spiel auf dem Klavier: Alexander Morawietz O la, II. Klaviertrio: Hermann Schmidt U IIb, Violine: Hans Börner, Cello: Georg Sack, Klavier: Hermann Schmidt, 12. Gedicht: Der Zug: Emil Horst Olb(vorgetragen von Wilhelm Bender), 13. Caprice für Violine: Alfred Nollau Ula, 14. Konzertstück für Zither: Wilhelm Aumann O lla, 15. Etüde für Violine: Hans Börner UIIb, 16. Skizze: Otto Schales O la, 17. Jazz-Combination: Julius Grieger Ola (Einleitung: Marsch, I. Satz: Slow-Fox, Tango, 2. Satz: English Waltz, Schluß: Foxtrott, Besetzung: 4 Saxophone, 8 Violinen, Klavier, Harmonium, Schlagzeug). 18 Die schwarze Galeere, Schau- spiel von Heinz Quast, U IIb.(Nach der Novelle von Wilhelm Raabe). Personen: Myga: Hildegard Wangorsch, Jan Norris: Julius Grieger, Leone: Fritz Weis, Valani: Georg Sack, Spinola: Heinz Sack, Alphonso: Herbert Frede, Egmond: Hans Herrmann, Tota: Hans Henrich, Piccolo: Hans Dücker; Matrosen, Volk. Regie: Willi Leinberger, Julius Grieger; technische Arbeiten, Beleuchtung: Paul Georgy.

8. Bei der Entlassung der Abiturienten, am 15. März, wurde Beethovens Egmont-Ouverture vom Schüler- orchester gespielt Die Brüder Schmidt betätigten sich vierhändig am Flügel. Unterprimaner lasen aus Werken des jungen Goethe(Prometheus), aus Klopstock(Vaterlandꝰ), Hoffmannsthal, Stefan George, Wienbarg u. a. einschlägige Stellen vor. Das Thema war:Durchbruch der Jugend.

i) Schulgeld und Unterstützungsmittel.

Das Schulgeld betrug jährlich 180. M. für Einheimische, 225. M. für Auswärtige, für Ausländer 360. M. 182 Schüler hatten ganze Freistellen und 6 Schüler halbe Freistellen. Alle Schüler, die Freistellen haben, können auch freie Lehrmittel(Bücher und Hefte) erhalten. 7 Schüler erhielten Erziehungsbeihilfen.

Hilfsbücherei. Die Bestände der Hilfsbücherei wurden erneut erweitert, sodaß die meisten Schüler mit Freistellen mit Büchern versehen werden konnten. Die Vortragsbücherei wurde bedeutend vergrößert, besonders wurde die Bücherei der Staatsbürgerkunde reichlich mit einschlägigen Werken ausge- stattet. In Zukunft sollen tunlichst nur Freischüler mit allen Büchern ausgerüstet werden.