Jahrgang 
1927
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b) Anschaffungen. Für die Physik=Sammlung: Apparate für physikalische Schülerübungen aus der Mechanik, Wärmelehre und Optik. Ein PhysikkastenMatador. Für die mathematische Sammlung: Großes Modell eines Rechenschiebers mit Zubehör. Für die naturkundliche Sammlung: 4 Mikkroskope, 4 Lupenstative, 6 Lupen, 8 Präparierschalen, verschiedene Instrumente zum Prãparieren. Für die Erdkunde=⸗Sammlung: Karten der besetzten Gebiete Deutschlands.

c) Neueingeführte Lehrbücher. Schuster und Franke, Lehrbuch des evang. Religionsunterrichts an höheren Schulen. Ernst Dahlke, Das deutsche Lied. H. u. X. Semiller, Vierstellige Logarithmen⸗ und Zahlentafeln. Dinkler⸗Zeiger⸗Humpf, Learning English: Unterstufe(VI, V) Einheitsausgabe.

3. Der Elternbeirat.

Der von der Elternschaft gewählte Elternbeirat hat durch Fühlungnahme mit der Lehrerschaftf eifrig zum Besten der Schule gearbeitet. Durch die gemeinsame Besprechung wichtiger, in das Schulleben oft tief eingreifender Fragen wurde manche wertvolle pädagogische Anregung gewonnen.

Mitglieder.

1. Gustav Dücker, Winterbachstraße 36. 2. Friedrich Ellermann, Werderstraße 33. 3. Heinrich Fries, Falkstraße 48. 4. julius Hermann, Steinmetzstraße 28. 5. Frau Emilie Jakobi, Leipzigerstraße 50. 6. Xlexander Reuter, Sofienstraße 22. 7. Georg Röhre, Rohmerplatz 23. 8. Nugust Werthmann, Blanchardstr. 8. 0. Frau Moritz Wohlgemut, Königsstraße 47. 10. Max Zimpel, Idsteinerstraße 47.

Ersatzmitglieder: 1. Anton Hof, Kiesstr. 21. 2. Walter Hüsgen, Mechthildstr. 26. 3. Paul Scheffler, Markgrafenstr. 4.

4. Wandertage

fanden statt am 12. März, 7. Mai, 23. Juni, 11. September, 21. September, 12. November, 4. Februar. 12. März, 23. März.

Wenn es manchen Eltern in diesen schweren Zeiten unmößlich ist, die Kosten für die Schulausflüge zu erschwingen, so können diese seitens der Schule mit Unterstützung des Liebig-Schul=-Vereins aufgebracht werden. Da niemand etwas davon erfährt, liegt kein Grund vor, von dieser Einrichtung keinen Gebrauch zu machen. Die Ausflüge sind amtlich vorgeschrieben, ein Fernbleiben ist, wenn es nicht durch Krankheit entschuldigt ist, nicht statthaft, ist auch, vom pädagogischen Standpunkt aus betrachtet, nicht zu billigen.

Die Unterprima machte unter Führung von Herrn Studienrat Dr Kühn eine fünftägige Wanderung in den Schwarzwald. Die Schüler des Vereins für das Deutschtum im Auslande nahmen unter Leitung von Herrn Studienrat Dr. Korndörfer und Weidenmüller an der Tagung in Hirschberg in Schlesien teil.

5. Verein für das Deutschtum im Auslande(V. D. A.)

Wenn auch nicht alle Schüler Mitglieder der Schulgruppe sind, wie es eigentlich sein sollte, so gehört doch der größte Teil unserer Schüler zum V. D. A. Die neugegründete Jugendgruppe sucht durch regelmäßige Zusammenkünfte den V. D. A.⸗Gedanken zu vertiefen. An der Pfingstfahrt 1926 nach Hirschberg beteiligten sich 2 Herren des Kollegiums und 17 Schüler. Die Sammlung der V. D. A.⸗Werbewoche ergab die stattliche Summe von 800 Mk. Ein geplanter Festabend mit Nufführung und musikalischen Darbietungen mußte leider aufgegeben werden, da unser Schulfest alle Kräfte in Anspruch nahm. Hoffentlich können wir im nächsten Winter das Versäumte nachholen. Uber allem Xußeren steht uns die innere Verantwortung gegenüber allem, was deutsch ist in der Welt.

b) Gesundheitszustand und schulärztliche Aufsicht.

Der Gesundheitszustand unserer Schüler war im allgemeinen gut. Er wurde von dem Schularat, Herrn Sanitätsrat Dr. Pfannmüller, beobachtet, ebenso wurden die Schüler auf den Zustand ihrer Zähne untersucht.

c) Schulgeld, Freistellen. Das Schulgeld betrug jährlich 180. RM. für Einheimische, 225. RM. für Auswärtige. 102 Schüler hatten ganze Freistellen und 12 Schüler halbe Freistellen. Alle Schüler, die eine

Freistelle haben, können auch freie Lehrmittel GBücher und Hefte) erhalten. Der Abiturient Jakobi erhielt von der Studienstiftung des deutschen Volkes auf unseren Antrag ein Stipendium als

Beihilfe zum Studium.

ch Besondere Darbietungen der Schüler.

Die allmonatlich erscheinende SchulzeitschriftDer Bienenkorb, seit Januar im dritten Jahrgang, entwickelt sich vorteilhaft weiter. Als Tummelplatz unserer jungen Talente, als Sprechsaal in allerlei Schulfragen, als Mitteilungsorgan, als Band zwischen Eltern und jetziger wie früherer Schülerschaft