VI und V. Notenkenntnis. Absingen. Erfinden rhythmischer und melo- discher Motive. Diktate. Beginn der Formenlehre. Instrumentalmusik(Marsch. fanz. Szenen aus der Kinderwelt von Schumann und Kirchner). Die Melodie- erfindungen konnten in V und VI zu einem Lied erweitert werden(Klassen- lied. Text und Melodie von den Schülern erfunden.)
IV: der in V begonnene mehrstimmige Gesang wird fortgesetzt. ebenso das in V eingeführte Mollgeschlecht erweitert. Wie in VI und V wurden auch hier Versuche mit begleitenden Instrumenten gemacht. Instrumentalmusik: erwei- terte Liedform(alte Tänze usw. von Bach u. a.)
UIII und O III: Quartastoff(auch in Formenlehre). Geschichte des Volks- liedes. Das historische Lied. Entwicklung der Notenschrift. Jugendgeschichte von Mozart und Beethoven.
UII bis QII: Einstimmige Lieder. Geschichte des YVolksliedes, das historische Lied. Entwicklung der Notenschrift. Jugendgeschichte von Mozart und Beethoven.
UI bis OI: Pinstimmige Lieder. Geschichte des Volksliedes. das histo- rische Lied. Minne- und Meistersang. In groſten Zügen Erweiterung der For- menlehre(Suite. Sonate. Symphonie. Konzert. Quartett). K. M. v. Weber und die deutsche Oper.
Im Chor waren die gut musikalischen und besten Sänger vereinigt: Vierstimmige Gesänge, Volkslieder. Kunstlieder. Motetten 2. T. unter Berück- sichtigung der Schulfeiern. Teile aus Schumanns: Der Rose Pilgerfahrt.
OQrchester: GCrößere und kleinere Vortragsstücke für 4 Violinen. Cello. Kontrabaß und Klavier von Bach. Glud, Beethoven. Schubert. Mendelssohn. Schumann.
3. Turnen und Spielen: Im Turnen zeigte sich eine gewisse Hebung der Leistungen in den Unterklassen, daneben erweiterte sich das Gebiet durch neuzeitliche Freiübungen und Gymnastik, denen reges Verständnis entgegen- gebracht wurde. Das Spielen war oft behindert durch den großen Platzmangel unseres Stadtteils. wir hoffen aber, daß bei der Niddaregulierung auch Plätze für die Jugend geschaffen werden. Trotzdem waren Beteiligung und Erfolg bei den städt. Wettkämpfen gut.
4. Schwimmen: Die beiden Quarten nahmen im Sommerhalbjahr wie- der an dem pflichtmäßigen Schwimmkursus im Städt. Schwimmbad teil. und „war von IVa 31 und von IVb 55 Schiüler. In der zur Verfügung stehenden Zeit von 15 Stunden haben 18 bezw. 22 Schüler eine Fertigkeit im Schwimmen er- langt. daß sie als Freischwimmer angesprochen werden können. 10 bezw. 11 Schüler haben sich Schwimmkenntnisse angeeignet, bedürfen aber eines weite- ren Kursus, um die Fertigkeit eines Freischwimmers zu erlangen. 3 bezw. 2 Schüler haben das Schwimmen nicht erlernt. Der Kursus hat von neuem ge- zaatezſs wichtig das Schwimmen für die körperliche Ertüchtigung unserer Jugend ist.
Im Winter wurden zwei freiwillige Badeabteilungen unter Leitung des Studienrats Dr. Herzfeld gebildet, in denen die Schüler ab IV zu ermäfigten Preisen das Schwimmbad besuchen konnten. Die Beteiligung war gut.


