Jahrgang 
1925
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23. März: Mündliche Reifeprüfung der Nichtschüler unter dem Vorsitz des Herrn Ober- schulrat Zühlke.

27. März: Entlassung der in Berufe abgehenden Schüler der UII. 3. April: Schlußfeier mit Entlassung der Reifeprüflinge. 4. April: Austeilung der Zeugnisse. Beginn der Osterferien.

1 Wichtige Erlasse und Verfügungen der Behörden.

25. März 1924: Pflicht-Turnversicherung für Jugendliche.

9. April: Bestimmungen über die Neuwahl der Elternbeiräte, die alle zwei Jahre erfolgt. 23. Juni: Mitteilung, daß am Todestage Reuters seiner zu gedenken ist.

2. Juli: Hinweis auf die Einstellung von Abiturienten als See-Offizier-Anwärter.

28. Juli: Der Verfassungstag ist jährlich zu feiern.

20. August: Befreiungen von den Turnspielen dürfen nur mit Genehmigung des Provinzial- schulkollegiums erfolgen. Anträge müssen durch die Schule eingereicht werden.

29. August: Für die Hilfsbücherei werden 7 ½% des Schulgeldes zur Verfügung gestellt. 28. August: Warnung vor dem juristischen Studium. 15. September: Auf die Tätigkeit des roten Kreuzes ist hinzuweisen.

21. Oktober: Des vierhundertsten Jubiläums des evangelischen Gesangbuches ist zu ge- denken.

9. Dezember: Mitteilungen über die sittliche Gefährdung der Jugend.

8. Dezember: Hinweis auf die Laufbahn eines Polizei-Offiziers.

2. Januar 1925: Versetzung von Frau Heyer an die Kunstgewerbeschule. An ihre Stelle tritt Frl. König.

9. Januar: Hinweis auf den Verein für das Deutschtum im Ausland.

17. Febuar: Hinweis auf die Laufbahn eines Marine-Offiziers für Abiturienten.

26. Februar: Gedenktag für die Opfer des Krieges.

11. März: Bestimmungen über die Gewährung von Erziehungsbeihilfen.

9. März: Genehmigung der Einführung des neuen LesebuchsLebensgut ab Ostern 1925.

12. März: Genehmigung der Einführung des neuen Mathematikbuches von Reinhardt-Mann- heimer-Zeisberg-Hofmann-Detlefs.

14. März: Angaben für die Aufstellung des Jahresberichts.

18. April: Genehmigung der Einführung des Geschichtsbuches von Pinnow, für Mittelklassen, von Neustadt und Röhm, Bonwetsch, Schnabel für Oberklassen ab Ostern 1025. 7

Nach langer Zeit, Jahren, in denen die Not des Tages die Drucklegung des Jahres- berichtes nicht erlaubte, erscheint er auf behördliche Anordnung wieder in der alten Form. Ich glaube, das darf nicht geschehen, ohne daß ausdrücklich auf die Bedeutung dieses Er- eignisses aufmerksam gemacht wird. Es ist ein großes Opfer, das hiermit gebracht wird. Es würde aber gerechtfertigt sein, wenn es durch den Jahresbericht gelänge, das Gefühl der Gemeinschaft, des Verbundenseins der Eltern mit der Schule zu pflegen und zu fördern. Ist die Schule doch nur imstande, ihre Aufgabe zu erfüllen, wenn ihre Arbeit getragen wird von der verständnisvollen Mitwirkung der Erziehungsberechtigten.