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in den Händen ihrer Kinder zu dulden, sondern sie unerbitterlich zu ver- nichten; denn hier vor allem gilt das Wort Goethes:„Für Kinder ist das Beste gerade gut genug!“
Die Eltern erweisen ihren Kindern durch sorgfältige und genaue Aufsicht über ihre Lektüre einen großen Dienst nicht nur für die Schulzeit sondern für das ganze Leben. Die Schuleist jederzeit gerne bereit, ihnen mit Rat und Tat nach Kräften beizustehen, um durch gute Lektüre in unserer Jugend das Streben nach dem Guten, Edlen und Schönen zu wecken und zu fördern.
Wir verweisen auch auf die Jugendschriften-Ausstellung des Frank- furter Lehrervereins(Senckenbergstrasse 16, Erdgeschoß, Sitzungszimmer der Volksbibliothek), die regelmäßig Mittwochs von 4— 5 ½ Uhr geöffnet ist.
Auch der Besuch von Kinomatographen- u. ä. Vorstellungen kann unter Umständen sehr bedenkliche Folgen haben.
Eine Verfügung des Königl. Polizeipräsidiums v. 19. Juni 1907 weist die Inhaber der Veranstaltungsräumlichkeiten für kinematographische Vorführungen etc. an darauf zu achten, daß der Besuch von Personen unter 16 Jahren nur in Begleitung ihrer Eltern, Lehrmeister oder Vormünder gestattet ist.


